von Sabine Ranocha
ist in unserer Gesellschaft zunehmend ein Thema. Je nach Standpunkt und Blickwinkel wird Alkohol als Kulturgut, Nahrungsmittel, Wirtschaftsfaktor, Genuss-mittel, Medizin, Rauschmittel und als Volksdroge an-gesehen. Für viele dient der Alkohol zur Stimmungs-verbesserung, Verbesserung der sozialen Kontakt-fähigkeit, Angstreduktion und Hemmungsabbau, Bewältigung von Langeweile sowie Entspannung und Stressreduktion.
sind stärker gefährdet körperliche, emotionale und soziale Schäden aufgrund ihres eigenen Alkoholkonsums oder wegen Alkoholkonsum Dritter zu erleiden. Haupttrends der Trinkgewohnheiten junger Menschen sind zunehmende Alkoholerfahrung unter Kindern, stärkere Verbreitung mit hohen Risiken verbundenen Trinkverhaltens und Rauscherfahrung sowie kombinierter Konsum von Alkohol und anderen psychotropen Substanzen. Medien und Märkte prägen Ansichten, Entscheidungen und Verhaltensweisen der Jugend immer stärker. Durch aggressive Marketingtechniken sind Jugendliche immer mehr gefährdet. Es ist daher eine bedeutende
die Gefahren des Alkohols für Kinder und Jugendliche zu verringern. Insbesondere unter jungen Menschen ist das Bewusstsein über die Aufklärung des Alkohols zu schärfen und damit den bewussten Umgang mit Alkohol zu fördern („Trinkkultur statt Saufkultur“).
ist es, Sensibilität für das Thema „Maßvoller Umgang mit Alkohol“ bei möglichst vielen Menschen zu bewirken und ausreichende Informationen zu bieten. Dadurch soll das Wissen, die Einstellung und auch letztlich das Verhalten der Menschen im Dorf zum Problembereich Alkohol positiv beeinflusst bzw. verändert werden. Keine Einzelmaßnahme sondern ein breites und koordiniertes Vorgehen soll die Basis schaffen. Institutionen, Vereine, Gastronomie aber auch die Bevölkerung sollen für Mitarbeit und Mitwirkung gewonnen werden.
sollte als soziale Organisation Verantwortung auch hinsichtlich der gesamten Alkohol- und Drogenproblematik übernehmen und sich im Rahmen des Projektes „Gesundes Dorf“ entsprechende Maßnahmen überlegen. Gerade im Dorf gibt es eine Reihe von Möglichkeiten und Maßnahmen, wie z.B.:
können letztlich nur darauf abzielen, dass möglichst
viele Menschen zu einem verantwortungsbewussten und unproblematischen Umgang
mit Alkohol finden!