Naherholung – Wegeplan im Hochwasserschutzgebiet

Der angeführte Wegeplan wurde am 28.März 2018 vom Gemeinderat beschlossen. Der Dammbereich bei den Rückhaltebecken ist begehbar, der andere Dammbereich hinter dem Hotterweg bleibt weiter nicht begehbar.

Wegeplan

Der Damm ist damit im Bereich der Wasserbecken von den Sandäckern  bis zum Absperrgitter am Damm bei der Wulka begehbar. Ab dem Gitter ist der Dammbereich nicht mehr begehbar.

Dieser Variante sind umfangreiche Diskussionen in der GR Sitzung vom 28.3.2018 und auch früheren GR Sitzungen vorangegangen. Diese können Sie im Menü Gemeinde Wulkaprodersdorf / Protokolle der Gemeinderatssitzungen (jeweils nach Beschlussfassung) nachlesen.

Am 8. Februar 2018 wurde ein mehrheitlicher Beschluss gefasst (ohne  Stimmen der UDW), dass eine Dammüberquerung durch eine Rampe entweder in der Verlängerung der ‘Bahnhofstraße’ oder der ‘Kirchengasse’ gebaut werden soll.

Die Priorität lag bei der Rampenvariante Bahnhofstraße, sofern alle Anrainer/innen dieser Variante zustimmen. Sollte keine 100%ige Zustimmung zustande kommen, würde die wasserrechtlich bewilligte Rampenvariante in der Kirchengasse, welche schon einmal errichtet war und wieder abgerissen wurde, wieder gebaut werden.

Nach der Sitzung stellte sich heraus, dass die Errichtung der Rampe ‘Bahnhofstraße’ von der Gemeinde auf Privatgrund und auf Antauer Hotter geplant und beschlossen wurde!

Nach all diesen Vewirrungen und um ein Bild von der Situation zu gewinnen, hat die UDW eine Vor-Ort-Besichtigung vor der letzten GR Sitzung gemacht.

Für uns ergaben sich dabei folgende Fragen, die wir dem  Bürgermeister in der Sitzung stellten. Er beantwortete diese folgendermaßen:

1. Welche Rampenvariante wird nun wann gebaut? Wird mit den Anrainer/innen noch gesprochen oder ist schon gesprochen worden? Davon hängt auch die gesamte weitere Benutzung des Wegesystems bzw. die Regelungen dort ab.
Bgm Zarits: Nachdem die Zustimmung eines betroffenen Anrainers nicht vorliegt, kommt die Rampenvariante in der Kirchengasse.

2. Wird der Weg (Gemeindegrund) entlang des Dammes von der Bahnhofstraße bis zur Kirchengasse weiter abgesperrt bleiben? Grundsätzlich sind in Wulkaprodersdorf alle Wege von der Ortsbevölkerung begehbar – wird es hier eine Sonderregelung geben? Bgm Zarits: Der Weg soll in Zukunft frei begehbar sein.

3. Sollte das gesamte Gebiet zum ‘Sperrgebiet’ erklärt werden, braucht es dann eine Sonderausweisung im Flächenwidmungsplan? Bgm Zarits: Es wird eine Abklärung mit der BH Eisenstadt erfolgen.

4. Am Damm steht auf einer Hinweistafel: ‘…. Eltern haften für ihre Kinder’. Wem hier eine Gefahr entsteht und wofür die Eltern hier ganz besonders haften – das konnten wir nicht herausfinden. Auch dazu wird es eine Abklärung mit der BH geben.

Bodenmaterial für den Fußweg

Wir haben weiters um Abklärung ersucht, ob für den Fußweg im gesamten Rückhaltebecken falsches Material verwendet worden ist. Bei Nässe wird der Weg wie Lehm, sodass man versinkt und wenn er trocken ist, staubt es. Fachleute meinen, dass mit einer gröberen Körnung des Schotters das Problem gelöst werden könnte. Es stellt sich die Frage, handelt es sich um einen Planungsfehler oder um eine Fehlausführung der Firma? Bei einer Fehlausführung ist die Schadensumme sowie die Haftung zu klären. Der Bürgermeister hat zugesagt, alle offenen Fragen zu klären und prüfen zu lassen.

Die UDW steht für eine final abgestimmte Lösung und für eine Naherholungsgebiet, welches von allen Menschen im Dorf genutzt werden kann.

Es zeigt sich wieder einmal wie wichtig eine vorausschauende, umfassende Planung unter Einbindung der betroffenen Bevölkerung ist. Nur so können bei engen Finanzen wichtige Projekte effizient und zufriedenstellend umgesetzt werden.

Unser Dorf Weiterentwickeln (UDW)

EIN MASTERPLAN FÜR WULKAPRODERSDORF – unter dem Motto – GEMEINSAM ANS ZIEL:

Die Bildung der Arbeitsgruppe ‚Dorfentwicklung‘ für die Erstellung eines mittel- und langfristigen Masterplanes für Wulkaprodersdorf wird in den nächsten Wochen gestartet.

Foto: Helmut Schwarz

Gerade weil unsere Gemeinde wenig Geld hat und viele Vorhaben anstehen braucht es eine gute Gesamtplanung. Nur die Betrachtung aller Erfordernisse und ein genau abgestimmter Umsetzungsplan, ermöglicht es die finanziellen Ressourcen sparsam und effizient einzusetzen und das Maximum für unsere Bevölkerung zu erreichen.

Nach vielen Jahren gibt es nun endlich wieder die Chance Wulkaprodersdorf weiterzudenken und einen Dorfentwicklungsprozess zu starten bzw. weiter zu führen. Für ein wirtschaftliches Wachstum, die Schaffung von leistbaren Wohnungen für unsere Jungend und den Erhalt und Ausbau eines lebenswerten Wulkaprodersdorf. Endlich ist es gelungen diese langjährige UDW Forderung einer Arbeitsgruppe mit den anderen Parteien – über die Parteigrenzen hinweg – zu starten.

Es geht darum sinnvolle, nachhaltige Gesamtlösungen und Konzepte gemeinsam mit der Bevölkerung zu finden.

Denn die Gemeinde braucht einen Masterplan, der vorgibt, wie und wohin sich unsere Gemeinde entwickeln soll. Was in den nächsten Jahren und Jahrzehnten umgesetzt wird, welche Schwerpunkte rasch gesetzt werden müssen und welche Vorhaben eventuell noch Zeit haben.

Einen Plan der den bestehenden und auch den auf uns zukommenden Handlungsbedarf aufdeckt. Damit die Gemeindeverantwortlichen die erforderlichen Schritte rechtzeitig angehen, vorbereiten und planen können.

Einen Plan, der die Gemeinde als Ganzes betrachtet und hilft, die einzelnen Projekte, die ja nicht isoliert betrachtet werden können, aufeinander  abzustimmen und Synergien zu nutzen. Eine vorausschauende Planung erspart Zeit und Geld und bindet weniger Ressourcen in der Gemeinde.

Denn viele Entwicklungen zeichnen sich ab, für die rechtzeitig Vorsorge getroffen werden muss:

  • bei der Kinderbetreuung,
  • im Bildungsbereich,
  • beim sanierungsbedürftigen Gemeindeamt,
  • beim Verkehr – mit der Bahnschleife und der A3 Verlängerung,
  • bei der wirtschaftlichen Entwicklung,
  • bei der Siedlungspolitik und nicht zuletzt
  • im Sozialbereich mit Altenbetreuung, Jugend, und Vereinsförderung.

Baulandmobilisierung

Schaffung von Bauplätzen im Bereich der Mühlgasse und Erweiterung von Betriebsgebieten

In der Gemeinderatssitzung vom 28. März 2018 wurde ein einstimmiger Grundsatzbeschluss über die Festlegung von Widmungskriterien gefasst:

Mindestens 50 % der Gesamtnettofläche (effektive Baufläche) eines neu zu erschließenden bzw. zu widmenden Baugebietes sind um € 55,30/m² der Gemeinde oder direkt an Dritte mit einem Bauzwang (Baubeginn innerhalb von 3 Jahren ab Vertragsabschluss) zu verkaufen.

In der Mühlgasse sollen 29 Bauplätze auf einer Gesamtfläche von 27.000 m2 Fläche aufgeschlossen werden. Der Grundstückspreis wird in etwa 85,- Euro /m2 betragen.
In diesem Bereich gibt es folgende Widmungen:
• Bauland- Gemischtes Baugebiet – dafür ist nur eine Baugenehmigung der Baubehörde erforderlich.
• Aufschließungsgebiet – gemischtes Baugebiet – dieses ist durch eine Gemeindeverordnung zu beschließen
• Aussiedlerhof (landwirtsch. Betrieb, Stall und Wohnung): Durch diese Widmung erhält der Landwirt die Möglichkeit seinen Betrieb vor wirtschaftlichen Einschränkungen zu schützen. Daher sollte zwischen Baugebiet und Aussiedlerhof eine Pufferzone geschaffen werden, um den Aussiedlerhof vor allfälligen Geruch- und Lärmbeschwerden zu schützen.

Die UDW möchte keinesfalls dass eine Interessenskollision zwischen Aussiedlerhof und Bauwerbern entsteht. In der GR-Sitzung wurde dies ausgeschlossen und mitgeteilt, dass eine grundbücherliche Eintragung ‘Landwirtschaftlicher Betrieb’ erfolgen soll.

UDW-Antrag ‘Baulandmobilisierung’
Unter denselben Voraussetzungen wie in der Mühlgasse hätte schon längst auch das Gebiet zwischen der Ob. Gartengasse (Friedhof bis zur Birkengasse) bis zum Bahnbegleitweg aufgeschlossen werden können. Im Feber 2017 hat die UDW bereits den Antrag gestellt, dass mit den Grundstückseigentümern Interessensgespräche geführt werden sollen. Dieser Antrag wurde von Bürgermeister Fritz Zarits bis heute nicht unterstützt und auf die Tagesordnung genommen, weil er der Meinung ist, dass für dieses Gebiet eine Lärmbelastung vorliegt. Daher wurden bisher auch keine Optionsgespräche geführt.

Offenes Bücherregal auch in Wulkaprodersdorf

Beim heurigen  Brunch am 6.8.2017 wurde im Franziskusheim die UDW Aktion offenes Bücherregal eröffnet.

Haben Sie Bücher zum Reinstellen oder Tauschen?

Dann nehmen auch Sie an unserer Aktion teil.

In den nächsten Tagen erfahren Sie den genauen Standort des Bücherregals.

Ohne Kosten jederzeit nutzen!

Einfach ein Buch entnehmen.

Sie können es lesen und wieder zurückstellen.

Sie können es aber auch behalten und dafür ein anderes Buch hineinstellen!

 

 

Das Angebot:

  • Krimis,
  • Kinderbücher,
  • Sachbücher,
  • Romane,
  • und mehr –
  • alle Bücher die Sie entbehren können!

 

 

 

Naherholungsgebiet

Nach dem Rückhaltebecken Hirmerbach und dem Renaturierungsgebiet bei der Pieler Mühle wurde nun das letzte Becken an der Wulka fertiggestellt. Die Kosten für das Wulkabecken betrugen 2,95 Mio. und wurden zu 50 % vom Bund, 40 % Land und der Rest von 10 % von der Gemeinde getragen.
In unserem Ortsgebiet wurde viel Geld investiert, um der Bevölkerung einen Überschwemmungsschutz zu gewährleisten. Damit sind aber auch wunderschöne naturnahe Erholungsräume in unserem Dorf entstanden.

Der Hirmerbach und die Wulka wurden endlich erlebbar gemacht und die Bevölkerung kann die schönen Aulandschaften der beiden Rückhaltenecken sowie das Renaturierungsgebiet für Erholungszwecke nutzen. (Anmerkung: Durch den Bau einer Autobahn würde das Renaturierungsgebiet bei der Pieler Mühle wieder seinen Naherholungswert verlieren.)

Die UDW ist der Meinung, dass die gesamte Bevölkerung, die den Hochwasserschutz mitfinanziert hat, auch das Recht hat, diese Bereiche als Naherholungsgebiet zu nutzen!  Die Gemeinde wird daher die bisherigen ‘Verhaltenstafeln’ austauschen, denn es ist nicht das Ziel von solchen Projekten, der Bevölkerung den Zutritt zu verwehren. Der Bürgermeister hat zugesichert auch für entsprechende Sitzgelegenheiten zu sorgen.

Lesen Sie mehr in unserer Zeitung Juni 2017 (Seite 6)