Manuela’s Garteneck: Zitruspflanzen

Meine Älteste

 

Zitruspflanzen und ihre Faszination

Schon seit einigen Jahren bin ich diesen Pflanzen verfallen. Nicht nur ihr mediterraner Charme, sondern auch der herrliche Blütenduft haben es mir angetan. Doch das Größte für mich ist – DIE ERNTE. Ernten ist ja immer gut, aber bei diesen Früchten ein ganz besonderes Erlebnis. Nicht zuletzt auch, weil ich völlig bedenkenlos die komplette Frucht verarbeiten kann. Für die Menge der Ernte und Lagerung benötige ich zwar keine Körbe, Steigen oder gar Erntehelfer, aber immerhin versorgten mich zwei Zitronen- und ein Limettenbäumchen den ganzen Winter mit köstlichen Früchten.

Aus einem Mandarinenkern gezogen


Zu meinen drei Bäumchen gesellen sich noch:

Blutorangen -, Mandarinen -, Kumquats -, rote Zitronen -, Kaffernlimetten -, Kaviarzitronen -, Lipo und Buddhas Hand – Bäumchen.

Und eine Pflanze möchte ich nicht unerwähnt lassen   – auch wenn ihre ihre Früchte auch nicht wirklich genießbar sind. Mein Mann hat sie vor ungefähr 25 Jahren aus einem Mandarinenkern gezogen. Mittlerweile bildet der Baum (kann man durchaus so nennen) jedes Jahr verlässlich viele kleine Mandarinen ähnliche Früchte. Ihr Geschmack ist bitter-sauer und sie haben relativ große Kerne. Einmal waren es so viele Früchte, dass ich Marmelade daraus machte. Ansonsten dient er einfach „nur“ fürs Auge. Ins Auge springen dürfte er tatsächlich, denn ich wurde schon öfters auf diesen Unveredelten angesprochen – im Vergleich zu den übrigen Zitrus – Diven.

 

 

 

Die Diven und ihre richtige Betreuung

Lipo – Kaiserzitrone

Diven –  das sind sie wirklich. Aber man kann es ihnen ja auch nicht verübeln. Während ihre Artgenossen im warmen Süden frei ausgepflanzt leben dürfen, müssen sie sich mit einem Topf begnügen. Bis auf den “Wilden” (aus Gewichtsgründen) halte ich alle in Tontöpfen. Die Meinungen ob Ton- oder Kunststofftopf gehen auseinander. Den Vorteil von Tontöpfen sehe ich darin, dass – neben dem schöneren Aussehen – die Feuchtigkeit besser gehalten wird. Man sollte aber keinesfalls dunkle Töpfe verwenden, weil sich diese zu stark aufheizen.

Als Substrat verwende ich Erde aus dem Handel speziell für Zitruspflanzen (hierbei ist aber auf die Qualität zu achten). Oder ich mische sie selbst aus 1 Teil Komposterde, 1 Teil Gartenerde, 1 Teil Sand und Tongranulat. Das Gemisch sollte locker sein um Staunässe zu verhindern. Als Drainage fülle ich als erstes eine Schicht Lavagranulat. Die Wasserdurchlässigkeit ist nämlich besonders wichtig. Meine Töpfe stelle ich deshalb auch auf keine Untersetzer, sondern meist auf Tonfüßchen.

Früher hieß es, dass man Zitrusgewächse nur mit Regenwasser gießen sollte. Nun hat man aber herausgefunden, dass sie durchaus auch mit Leitungswasser zurecht kommen. Wichtig ist, durchdringend zu gießen – aber nur dann, wenn das Substrat trocken ist. Das zu erkennen, ist gar nicht so einfach. Das Substrat kann im oberen Bereich trocken, aber im unteren Bereich noch ausreichend feucht sein. Sehr hilfreich kann da ein Feuchtigkeitsmesser sein, den man in den Ballen steckt.  Sie mögen auch gelegentliches besprühen der Blätter. Ganz speziell auch im Winter bei zu trockener Raumluft.

Zum Düngen verwende ich entweder einen Pellets – Langzeitdünger oder einen Flüssigdünger – beides auf Zitrusgewächse abgestimmt, da diese Dünger eisenreicher sind. Diese Nahrung bekommen sie von April bis August regelmäßig verabreicht. Verlieren die Blätter ihre sattgrüne Farbe und werden blassgrün, steckt meistens  Eisenmangel dahinter. Dann hat man entweder den falschen Dünger verwendet oder zu wenig gedüngt.

Für einen kompakten Wuchs benötigen die Bäumchen ab und zu einen Korrektur – Schnitt. Dieser kann im Frühjahr/Sommer stattfinden. Hierfür genügt es oft nur einzelne Triebspitzen einzukürzen. Zum Beispel Mandarinengewächse haben einen sehr kompakten, mitunter zu dichten Kronenaufbau, während die Zitrone zu sperrigen Wuchs neigt.

Auch das Umtopfen ist nur alle paar Jahre nötig. Wenn die Wurzeln als dichtes Geflecht sichtbar werden, ist es Zeit die Pflanze in einen etwas größeren Topf zu übersiedeln. Der neue Topf sollte aber keinesfalls zu groß sein.

 

Der Standort, Krankheiten und Schädlinge

Meine Zitruspflanzen stehen je nach Wetterlage von April/Mai bis zu den ersten frostigen Nächten im Freien an einem sonnigen Platz. Ideal wäre ein windgeschützter Standort. Vorerst kann ich diesen aber leider nicht bieten, mir schwebt als Lösung eine Vintage – Mauer vor 🙂

Winterquartier

Die Winterruhe verbringen sie im Glashaus, das auf 5 Grad beheizt wird. In dieser Zeit wird das Gießen reduziert. Wichtig ist ein ausreichend heller Standort. Da die größeren Exemplare am Boden stehen, stelle ich sie auf Styroporplatten um Bodenkälte zu verhindern.

Das Gießen ist generell eine Herausforderung. Es sollte nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig sein. Den Grund für ein „kränkeln“ zu erkennen, ist eine zusätzliche Herausforderung, denn Zitruspflanzen reagieren auf Behandlungsfehler oft erst Wochen später.  Rollen sich die Blätter ein oder hat eine Pflanze plötzlich starken Blattfall,  hat man entweder zu viel oder zu wenig gegossen.

Es heißt, die Ursache für Blattverlust während der Wintermonate, ist meist zu wenig Licht. Warum mein Kumquatbäumchen heuer im April sehr viele Blätter verloren hat, weiß ich dennoch nicht. Entweder ein Gießfehler oder zu wenig Licht im Februar (?). Aber eines kann ich bestätigen – Stress mögen sie alle nicht. Wobei es dabei auch auf die Sorte der Zitrusgewächse ankommt.
Letztes Jahr stellte ich bereits im April alle ins Freie. Davor stehen sie mehrere Tage im geöffneten Glashaus. Bei keiner Pflanze war das ein Problem….. nur die Kaffernlimette verlor innerhalb von 24 Stunden ALLE Blätter. Ich traute meinen Augen nicht. Aber sie erholte sich schnell und steht nun wieder in voller Pracht da. Erleiden sie keinen Wurzelschaden, treiben sie meistens wieder aus. Es kann aber sein, dass sie in dem Jahr dann nicht blühen oder die Fruchtansätze nicht weiter ausbilden.

Leider werden auch Zitruspflanzen mitunter von Schädlingen befallen.  Läuse und Schildläuse stehen an oberster Stelle, aber auch Spinnmilben breiten sich oft aus. Diese Schädlinge treten gerne in den Sommermonaten auf oder bei zu warmer Überwinterung im Zimmer. Gute Abwehr bietet die richtige Pflege, denn gesunde Pflanzen kommen mit einem Schädlingsbefall besser zurecht.
Schildläuse lassen sich am besten mechanisch z.b mit einer Zahnbürste beseitigen und Läuse können mit einem Wasserstrahl beseitigt werden. Wichtig ist, darauf zu achten, dass die lästigen Tierchen dabei nicht in den Topf gelangen.
Eine Anwendung mit Schmierseifenlösung gegen die Schädlinge ist ein gutes Mittel und einem chemischen Mittel vorzuziehen. Schmierseifenlösung kann auch bei Spinnmilben Befall helfen. Auch in diesem Fall sollte die Lösung nicht ins Erdreich gelangt.

 

Blüh- und Erntezeit

Blühendes Mandarinenbäumchen

Die Blühzeiten sind je nach Sorte unterschiedlich – meistens beginnt diese duftintensive Zeit im zeitigen Frühjahr. Die Zitrone hat jedoch die Besonderheit, dass sie das ganze Jahr über immer wieder blüht und gleichzeitig Früchte trägt. Man hat also drei Generationen gleichzeitig am Baum – die Blüte, reife oder fast reife Früchte und Fruchtansätze die in etwa 9 bis 12 Monaten ausgereift sind.

Den richtigen Reifegrad erkennt man, wenn die Frucht bei Druck nachgibt. Geerntet wird indem man die Frucht mit einer Schere vom Ast abschneidet. Reife Früchte können jedoch längere Zeit am Bäumchen „gelagert“ werden.  Die Farbe selbst hat mit dem Reifegrad weniger zu tun, sondern mit den Temperaturen unter denen sie ausgesetzt war. Grüne Limetten werden gelb, wenn der Temperaturunterschied zwischen Tag und Nacht eher gering ist. Sie schmecken aber trotzdem herrlich und auch ganz anders als Zitronen.

 

 

Einige besondere Zitruspflanzen:

Kaffernlimette

Bei der dornigen Kaffernlimette verwendet man hauptsächlich die Blätter zum Würzen z.b für Curry- Gerichte.  Die Früchte sind runzelig und wenig saftig. Aber der Duft der Schale soll Ungeziefer wie Motten abhalten.

Die Fingerlimette bildet kleine längliche Früchte aus. Man nennt sie auch Kaviarlimette, weil ihr Fruchtfleisch aus vielen kleinen Kügelchen besteht, die an Kaviar erinnern. Sie zerplatzen im Mund und bieten ein lustiges Geschmackserlebnis.

Buddhas Hand zählt nicht nur zu den ältesten sondern auch zu den teuersten Zitrussorten. Oder genauer: Zitronatzitronen. Sie ist bei diversen Spitzenköchen sehr begehrt. Ihr Wuchs erinnert an Finger. Jede Frucht hat unterschiedliche angeordnete Finger. Der Duft der Früchte ist intensiv blumig. Sie ist eine saftlose Frucht. Verwendet wird ihre Schale.

Buddhas Hand

Es gibt so viele verschiedene Zitruspflanzen. Sogar eine winterharte Sorte, die sehr bizarr aussieht – deren Früchte aber eher ungenießbar sind.

 

Aber Achtung – es besteht Suchtgefahr 🙂 Einmal vom Zitruspflanzen – Fieber gepackt lässt es einem nicht mehr so schnell los. Nur ein Platzmangel im Winterquartier bremst ein. Die größte Zitrone der Welt- die ZitroMax, eine Bergamotte und eine Limette mit bandagierte Blätter und Früchte passen aber sicher noch ins Glashaus 🙂

Zum Abschluss möchte ich noch erwähnen, dass eigene Zitronen geschmacklich nicht mit den gekauften verglichen werden können. Da sie am Bäumchen ausreifen können, haben sie eine angenehmere Säure und sind viel saftiger.

Möchte man ausgefallene Sorten erstehen fachliche Auskunft oder einen Workshop besuchen, kann ich einen Besuch beim Zitrusspezialisten Ceron in Kärnten / Faak am See sehr empfehlen.

 

Fazit: Sind sie auch Diven, sind sie dennoch meine liebsten Topfpflanzen 🙂

 

In diesem Sinne
Grüner Daumen hoch
Bis bald

Manuela

 

erstellt von: Manuela Semeliker                                                                        Aufrufe: 143

Naturgartentage 2021 – Wulkaprodersdorf

Am Samstag, 29. und Sonntag, 30. Mai 2021, jeweils zwischen 10:00-17:00 Uhr öffnen rund 50 GartenbesitzerInnen im Burgenland ihre Türen für BesucherInnen (Übersicht nach Bezirken).

Im Rahmen der Naturgartentage – einer Veranstaltung von Natur im Garten Burgenland (c) – wird allen Interessierten die Möglichkeit geboten einige der prachtvollsten Naturgärten des Burgenlandes zu besichtigen (https://www.naturgartentage.at/, Info Folder).

 

Folgende Corona-Maßnahmen gelten für die Veranstaltung:
• Maskenpflicht
• Vorweis, dass man geimpft, genesen oder getest ist
• es dürfen keine Speisen oder Getränke ausgegeben werden
• maximal 50 Personen

 

 

Diesmal ist auch eine Wulkaprodersdorfin vertreten :

“Im GARTELN Zuhause”

 Manuela Semeliker,
7041 Wulkaprodersdorf, Feldgasse 4e
siehe Details

 

UDW Freunden ist sie auch als Betreiberin von Manuela’s Garteneck gut bekannt.

 

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Manuela’s Garteneck: Über Blümchen und Bienchen

 

Über Blümchen und Bienchen

Mit diesem Thema melde ich mich mit etwas Verspätung zurück.

Ich hoffe, ihr hattet angenehme Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr. Nun lassen wir die feuchte und kalte Jahreszeit zurück und begeben uns mit Zuversicht und Vorfreude gedanklich in den Frühling. Stellen wir uns also eine bunt blühende Natur vor in der Bienen summend Nektar sammeln.

Mit dieser Vorstellung und so manchen Gartenbüchern kann man sich gut auf das kommende Gartenjahr vorbereiten und über die restlichen Wintertage trösten. Oder wie es der österreichische Hobbypoet Karl Miziolek formuliert:

Ein Kopf ohne Gedanken ist wie ein Garten ohne Blumen!
vice versa
Ein Garten ohne Blumen ist wie ein Kopf ohne Gedanken!

Wie ich gerade merke ist wirklich etwas dran an dem Spruch. 🙂 Da es jetzt naturgemäß keine Blumen im Garten gibt, tu ich mir nun schwer meine Gedanken auf meine Blumen zu lenken, die bei Bienen besonders beliebt sind. 🙂

 

Der Papageienstrauch

Samenkapsel des Papageienstauch
Aufgeplatzte Samenkapsel des Papageienstrauch

Aber eine Pflanze fällt mir dann doch sofort ein, der Papageien-strauch ( Asclepias syriaca). Sie zählt zu den Seidenpflanzen-gewächsen und wie der Name schon verrät, bildet diese Pflanze im Herbst Samenkapseln, die die Form eines Papageis haben. Abgeschnitten, machen sie sich besonders hübsch auf einem Glasrand. Selbst die später auf- geplatzten Kapseln sind mit den seidig wirkenden Samen in der Herbstsonne ein schöner Anblick. Außerdem habe ich gelesen, dass man diese Samen zum Füllen von Kissen verwenden kann. Aber am meisten haben es mir die Blüten angetan. Wunderschön und stark duftend blühen sie im Sommer. Doch ich bin nicht ihr einziger Fan.

Schmetterlinge, aber vor allem Bienen lieben diese Pflanze ebenso.

Papageienstrauch mit Borstiger Dolchwespe

Die Vermehrung durch Teilung ist gar nicht so einfach. Meistens brechen sie beim Ausgraben ab. Aber bei einigen Exemplaren gelang es und sie könnten an interessierte Garten- Stammtisch- Besucher weiter geben werden. Eine Vermehrung durch Samen oder Stecklinge habe ich noch nicht ausprobiert.
Mir fiel auf, dass diese tolle Pflanze im Handel nicht erhältlich ist. Bei meiner Recherche habe ich erfahren, dass 2017 die EU beschlossen hat sie aus dem Sortiment zu nehmen, da durch die starke Ausbreitung des Papageienstrauchs heimische Pflanzen verdrängt werden könnten. So sind es wohl die Hobbygärtner, die dafür sorgen können, dass diese tolle Bienenfutterpflanze nicht verloren geht.

Der Papageienstrauch hat eigentlich, außer seiner Giftigkeit, nur einen Nachteil, sofern man das als Nachteil sehen möchte. Er breitet sich durch Ausläufer ziemlich schnell aus. Am besten ist also ein sonniger Platz, wo man dieser 1-2m hohen Pflanze ihrer Wuchsfreude Raum geben kann. Eine Wurzelsperre ist sicherlich auch nicht verkehrt.

 

Die Bienen- Schmetterlings- und Insektenfreunde

Oregano
Schmuckkörbchen

Weitere Pflanzen in meinem Garten, die auffallend gerne von Bienen besucht werden: Lavendel, Rosmarin, Salbei, Thymian, Oregano, Sonnenblumen, Schmuckkörbchen, Ringelblumen, Prachtkerze, Borretsch, Katzenminze, Brombeere, Witwenblume, Löwenzahn, und im Herbst dient die Bartblume als sehr beliebte Nektarquelle. Aber auch ungefüllte Rosenblüten mögen Bienen sehr.
Der Blauglockenbaum zieht eine der größten Wildbienenart an – nämlich die Hummel. Ich achte darauf, möglichst Pflanzen mit ungefüllten Blüten zu pflanzen und achte, dass immer etwas blüht.
Besonders Gutes tut man Bienen und Insekten mit Blumenwiesen. Die Vielfalt und Farbenpracht ist nicht nur schön anzusehen, sondern ein Paradies für Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten. Letztes Jahr gönnte ich einem Beet im Gemüsegarten ein Jahr der Ruhe und säte dort einjährige Pflanzen für Nützlinge. Das sah sehr hübsch aus und lockte auch viele Insekten an. Heuer werde ich mich wahrscheinlich vor Ringelblumen nicht erwehren können, aber ich liebe ohnehin den Bauerngarten – Look.

Ja, und dann sind gerade Wasserstellen für Insekten auch sehr wichtig.

Holzbiene

Hat man die Möglichkeit eine Stelle des Bodens als offenen Sandboden zu belassen, kann man den Erdbienen damit einen Nistplatz bieten. Wir haben so einen offenen Boden im Glashaus und im Frühjahr konnte man die typischen Brut- Löcher erkennen.
Für die blau schillernde Holzbiene dient Totholz als Brutstätte. Auch Hornissen, deren Bestand so stark zurück gegangen ist, dass sie unter Naturschutz gestellt wurden, benötigen Holzfasern für ihren Bau. In den letzten beiden Jahren konnte ich drei dieser großen Brummer beim Apfelbaum beobachten und auch hören, wie sie an der abstehenden Rinde „knabbern“.

 

Das Nützlingshotel

Tonigel

Außerdem wird heuer hoffentlich unser Nützlingshotel fertig. Es handelt sich um ein ca 1,30m x 1,80m großes Bauwerk in dem in einem Teil ein Hotel eingerichtet wird. Natürlich gehört eine Etage den Wildbienen. Wer weiß, wer noch aller einzieht 😉
Zwar deutlich kleiner, aber ebenso effektiv sind die aus Ton gebastelten Igel, die einige vom Garten- Stammtisch gebastelt haben. An der Unterseite mit Löchern versehen und aufgehängt, werden sie heuer hoffentlich als Brutstätte dienen.
Nicht nur viele Infos über Bienen, sondern auch welche Fehler man beim Bau eines Wildbienenhauses vermeiden soll, wird hier gut angeführt: NABU.DE

Zum Abschluss noch kurz über jene die oft lästig werden können – die Wespen. Man möchte es vielleicht nicht glauben aber auch sie sind Nützlinge. In einigen Bundesländer wie z.b in der Steiermark stehen Wespen unter Naturschutz. Im Burgenland offensichtlich nicht, denn: Wir hatten vor einiger Zeit ein Wespennest und der gerufene Profi hat die Wespen nicht betäubt und samt Nest in die Natur übersiedelt, sondern getötet. Es handelte sich um ein noch kleines Nest unter einem Balkontisch.

Nun sind wir am Ende unserer gedanklichen Reise in die blühende und summende Natur angekommen. Vielleicht habt ihr nun Appetit auf ein Honigbrot 🙂 jedenfalls hoffe ich, ich konnte viele begeistern und motivieren ihren Garten, Terrasse oder Balkon bienenfreundlich zu bepflanzen und gestalten.Denn:

Wer Blumen sät, hat Bienen als nützliche Gäste
– Joachim Nusch –

 

In diesem Sinne Grüner Daumen hoch
und bis zum nächsten Mal,
wenn ich über meine Erfahrungen mit Zitruspflanzen berichte.

 

Manuela

 

Zur Fotogallerie:

erstellt von: Manuela Semeliker,        Layout: Wolfgang Reisner                                                   Aufrufe: 112

 

Manuela’s Garteneck: Paradeiser 3

Ausgeizen, Pflegen und Verarbeiten.

 

Das Ausgeizen.

In diesem letzten Teil sind wir bereits bei der Frage angelangt: Ausgeizen JA oder NEIN

Ich bin für JEIN. Bei stark wachsenden Sorten oder auch bei Fleischtomaten breche ich die Geiztriebe aus. Damit genügend Luft zu den Blätter kommt und dadurch die Gefahr von Pilzerkrankungen ein wenig verringert wird. Außerdem stecken sie sonst ihre ganze Kraft in die Blätter und weniger in die Blütenbildung.

Aber grau ist alle Theorie. Denn einmal etwas nachlässig, schon haben sich in den Triebachseln neue Triebe gebildet. Sind sie dann schon so dick wie ein Strohhalm, dürfen sie bleiben. Zu groß wäre ansonsten die Wunde. Möchte man dennoch einen stärkeren Trieb ausbrechen oder bricht er ab, kann man Holzasche als Wundverschluss verwenden.

Auch die untersten Blätter entferne ich, damit die Blätter keinen Kontakt zur feuchten Erde haben. Mit den gesunden Blätter und Trieben wird gemulcht oder ein Kaltauszug gemacht. Dieses Spritzmittel kann eine Unterstützung zur Schädlingsbekämpfung an Kohlgewächsen sein.

 

Das Anbinden.

Auch das regelmäßige Anbinden der Triebe ist wichtig um ein knicken der Triebe zu verhindern. Überhaupt dann, wenn die Früchte zur Last der Pflanze werden.

Eine meiner Pflanzen ist der Fesselung entkommen – denn ich habe sie übersehen. Wie es halt so ist, ist sie dann tatsächlich fast abgebrochen. Nur ein „Faden“ hielt sie noch beisammen. Da sie die einzige dieser Sorte ist, riss ich sie nicht aus, sondern richtete sie auf und häufelte sie mit Erde an. Und – heute steht sie da, als wäre sie nie geknickt gewesen…. Ja, sie war sogar einer der ersten die blühte.  🙂

Man kann auch aus den entfernten Geiztrieben neue Pflanzen ziehen. Aber das habe ich noch nie versucht. Gegen Ende des Sommers, kappe ich die oberen Triebe. So können bestehende Früchte besser ausreifen.

 

Das Gießen.

Ja, auch das Gießen ist so ein Thema….

Bei mir bekommen sie Wasser nach dem Auspflanzen bis zu dem Zeitpunkt wo ein ziemlicher Wachstumsschub stattfindet. Dann sind sie gut eingewurzelt und werden nicht mehr verhätschelt. Dadurch entwickeln sie ein sehr in die Tiefe gehendes Wurzelwerk. Das hilft der Pflanze vital zu bleiben, aber vor allem ist sie, was den Wasserbedarf betrifft, robuster.  Erst wenn sie bereits Morgens die Blätter hängen lassen, ist das für mich ein Zeichen, dass nun Zeit zum Gießen ist.

Eine Pflanze, die jeden Tag ihre Wassergabe gewöhnt ist, wird es mitunter übler nehmen, wenn dann plötzlich, z.b wegen Urlaub, nicht mehr täglich gegossen wird.

Öfters gieße ich Paradeispflanzen, die im Hochbeet wachsen und jene die ich in den Topf pflanzte. Beim Gießen achte ich darauf, dass die Blätter nicht nass werden. Mulchen mit Pflanzenfaser oder Grasschnitt hilft gegen das schnelle austrocknen des Bodens.

 

Krankheiten

Bis dahin alles schön und gut. Das ändert sich jedoch schlagartig, wenn Tomatenpflanzen von  Pilzkrankheiten befallen werden. Meist ist feuchtes Wetter schuld daran. Die beste Vorbeugung ist ein Dach über die Pflanzen. Das kann ich meinen leider ( noch) nicht bieten. Daher achte ich darauf, dass sie möglichst luftig stehen ( also nicht zu eng beieinander) um, nach einem Regenguss, rasch zu trocknen.

Weiters bin ich ein Fan von Schachtelhalmbrühe, die ich fertig kaufe und damit vorbeugend ab und zu die Pflanzen spritze. Eigentlich wird empfohlen, dies regelmäßig zu tun….aber wenn sie endlich nach einer Regenperiode trocken sind, sie dann wieder zu besprühen….irgendwie widerstrebt mir das.

Nie werde ich vergessen…es war vor einigen Jahren. Ich hatte prächtige Pflanzen. Doch plötzlich fing es an. Die Blätter wurden braun und innerhalb einer Woche musste ich alle Paradeispflanzen die dort standen, entsorgen. Ich habe keine Ahnung, welche der vielen Pilzerkrankungen, der Vollstrecker war. Gelegentliche Kraut- und Braunfäule überhaupt gegen Sommerende, ja das kenne ich – aber so etwas war mir neu. Zum Glück kam das bisher nicht wieder vor.

Aber nicht nur nasses Wetter und falsches Gießen kann Schuld an Krankheiten sein. Auch ein zu wenig oder zu viel an Nährstoffen kann der Auslöser des Übels sein. Die richtige Balance der Mineralstoffe zu halten, ist nicht so einfach. Ich habe eine Seite entdeckt, die das recht gut erklärt: http://www.tomatenundanderes.at/Krankheiten.html

Ich verwende Kompost in den ich ein wenig Algenkalk mische, Hornspäne, Brennnesselblätter/ Jauche und Schachtelhalmbrühe. Lässt die satte grüne Farbe der Blätter nach, löse ich getrockneten Rinderdung im Wasser auf und gieße sie damit. Auch Hühnermist ist ein toller Dünger. Oder verdünnte Brennnesseljauche.

Aber als Gärtner/in muss man ohnehin optimistisch ins Gartenjahr blicken. Darum gehen wir davon aus, viele schmackhafte Paradeiser zu ernten. Die ersten reifen Früchte genießt man ja besonders. Dann folgen die Paradeissalat- Wochen bis zum Abwinken, abwechselnd kombiniert mit Mozzarella oder Paradeisersauce mit Erdäpfeln (mhhh…köstlich).

 

Einkochen

Die Kühltruhe und die Vorratsschränke füllen sich mit den verschiedensten Möglichkeiten um ein wenig Tomaten-Glück in den Winter zu retten. Eine dieser Möglichkeiten ist selbst gemachtes Tomatenketchup. 

Man benötigt für das Tomatenketchup:
2,5kg Paradeiser von Sorten, die viel Fruchtfleisch haben, 50 dag Zwiebeln – beides in Stücke schneiden und mit 1/4l Rotweinessig, Lorbeerblätter, 50g Salz, ein wenig Paprikapulver, Muskatnuss, Liebstöckl, Thymian, je 1 TL Pfefferkörner und Senfkörner sowie ein wenig Koriander aufkochen lassen bis die Paradeiser und Zwiebeln weich sind. Danach passieren und mit ca 150g Zucker einkochen bis eine dickliche Konsistenz entsteht. Ich verwende Pektin. Dadurch dickt die Masse schneller ein und sie muss nicht so lange gekocht werden. Ansonsten muss man schon mit mindestens 2 Stunden Einkochzeit rechnen.

Heiß in Gläser gefüllt und kühl gelagert hält es ungefähr ein Jahr. Aber bezüglich Konsistenz und Farbe kann man es nicht mit gekauften Ketchup vergleichen. Den Geschmack aber auch nicht, denn das selbstgemachte schmeckt viel besser.

 

Samen vorbereiten

Möchte man auch nächstes Jahr köstliche Paradeiser ernten und die Pflanzen selber ziehen….darf man bei all der Einkoch- Euphorie nicht auf die Samen vergessen.

Dazu schäle ich mit einem Löffel die Samen aus der sehr reifen Frucht von einer gesunden Pflanze und gebe sie in ein mit Wasser befülltes Glas. Während der nächsten Stunden immer wieder umrühren….so löst sich das Fruchtfleisch besser vom Samen. Danach die Samen in ein Sieb leeren und spülen. Nun auf einem Kaffeefilter gut trocknen lassen. Wenn die Samen absolut trocken sind in einem lichtundurchlässigen Behälter aufbewahren ….BESCHRIFTEN NICHT VERGESSEN.

Man muss nur aufpassen, keinen Samen von Hybridsorten zu verwenden. Denn falls überhaupt eine fruchtende Pflanze daraus wird, so trägt sie nicht mehr die selbe Sorte. Nur Samen von samenfesten Sorten verwenden.

 

So, ich glaube ich habe alles von einer meiner liebsten Pflanzen im Gemüsegarten 😉 erwähnt und nichts vergessen.

In diesem Sinne wünsche ich euch eine reiche Paradeisernte und schmackhafte Ergebnisse. Grüner Daumen hoch, bis zum nächsten Mal, wenn es um Bienchen und Blümchen geht.

 

Manuela

 

 

 

erstellt von: Manuela Semeliker, Aufrufe: 157

 

Manuela’s Garteneck: Paradeiser 2

PARADEISER TEIL 2 – Auspflanzen

Wie sieht es aus – drängen eure Paradeispflanzen auch schon ins Freie? Ich werde sie voraussichtlich Mitte Mai auspflanzen – sobald die Gefahr von Nachtfrösten vorüber ist. Doch bereits jetzt werden sie abgehärtet.

Dazu stelle ich sie tagsüber ins Freie. Anfangs an einem eher windgeschützten und schattigen Platz. Nach und nach gewöhne ich sie an die raueren Bedingungen im Vergleich zu ihrem bisherigen Dasein. Besonders wichtig ist nun auch, darauf zu achten, dass die Pflanzen immer genügend Wasser bekommen. Meist sind sie den Töpfen schon entwachsen und trocknen schneller aus. Eventuell muss man sie auch ein wenig stützen. Hat man sie zu früh ausgesät und/oder zu warm kultiviert, entstehen sehr lange und dünne Triebe.

 

Der Standort wo der Tomatensalat seinen Ursprung hat!

Paradeiser lieben Wärme und mögen nasse Blätter gar nicht. Der beste Standort wäre daher ein überdachter, sonniger Platz. Und wenn dieser Platz auch noch eine Wand aus z.b Steinen hat, die dann die gespeicherte Wärme in der Nacht abgibt, soll das perfekt sein.
Ich habe weder Dach, noch Wand. Jedoch probierte ich einmal ein Folien- Tomatenhaus aus. Mit dem war ich aber nicht sonderlich zufrieden. Der Ertrag war sogar eher schwach und die Kraut- und Braunfäule hatten sie zum Teil trotzdem. Im Gegenteil- jene Pflanzen, die luftig im Freien standen, waren davon viel weniger betroffen. In dem Folienhaus entwickelte sich, trotz geöffneter Fenster, ein ziemlicher Dunst. Und das mögen Paradeiser gar nicht. Mir würde da eher eine Überdachung vorschweben..also ein Carport für Paradeiser 🙂
Paradeispflanzen in einem großen Topf gepflanzt und diesen dann ins Glashaus gestellt, habe ich auch schon probiert. Recht zufrieden war ich da mit der Sorte Indigo Rosa, die normalerweise sehr lange zum Reifen braucht. Aber auch im Glashaus darf die Luftfeuchtigkeit weder zu gering noch zu hoch sein.

 

Das Substrat

Paradeiser sind Starkzehrer und benötigen daher einen dementsprechenden humosen und nährstoffreichen Boden. Daher habe ich bereits den vorgesehenen Platz mit Kompost und Mist, in Form von getrockneten Rinderdung, angereichert. Beim Einsetzen der Pflanzen mische ich etwas Hornspäne unter und lege in das Pflanzloch Brennnesselblätter.
Aber hurtig darauflos düngen sollte man auch nicht. Zu viel Stickstoff kann dazu führen, dass die Pflanze zwar ein schönen und üppigen Blattwuchs hat, aber keine Blüten ansetzt. Auch wenn sich die Blätter einrollen, kann die Ursache ein zu hoher Stickstoffgehalt im Boden sein.

 

Die Rankhilfe

Die Stützstangen, die dann die vielen Kilos Paradeiser mittragen sollen, steckte ich ebenfalls bereits vor einiger Zeit in den Boden. Ich verwende alte Besenstiele oder Pflöcke. Auch die gedrehten Metallstangen für Paradeiser habe ich in Verwendung. Wenn man mit dem Ausgeizen der Pflanzen dahinter ist – sodass sich nicht zu viele Triebe bilden, sind sie recht brauchbar.
Bei der Topfkultur im Glashaus konnte ich aufgrund einer Konstruktion die Pflanzen auf Schnüren wachsen lassen. Aber auch bei dieser Methode ist es wichtig, darauf zu achten, dass sie nicht mehrtriebig wachsen.
Buschtomaten, wie z.b die Sorte Matina, benötigen keine Rankhilfe.
Interessant wäre es auch, Paradeispflanzen ohne jegliche Stütze zu kultivieren. Sie über ein mit Stroh bedecktes Beet kriechen zu lassen. Vielleicht versuche ich das einmal. Vielleicht nächstes Jahr, wenn der Spargel wieder nicht viel dicker als ein Schnittlauchhalm ist….( aber das ist eine andere Geschichte).

 

Die Nachbarschaft

Auch die Nachbarschaft ist ein nicht zu unterschätzender Teil. Heuer werden Zwiebeln und Knollensellerie ihre Nachbarn sein. Wobei die Nachbarschaft mit Knollensellerie nicht ganz so optimal ist, da beide Starkzehrer sind. Aber die Sellerie soll gegen Blattläuse helfen und auch geschmacklich profitieren Tomaten davon.
Ein sehr guter Partner ist der Knoblauch. Diesen pflanze ich auch zwischen Erdbeerpflanzen, da er gut gegen Pilzerkrankungen wirkt. Petersilie und Spinat passen perfekt unter und zwischen den Paradeispflanzen. Somit hat man gleich eine Gründüngung, die nicht nur den Unkrautwuchs eindämmt, sondern auch den Boden vor dem Austrocknen schützt. Verschiedene Salatsorten kann man auch als Unterpflanzung verwenden – auch wenn man die Tomaten- Topfkultur betreibt.

Die Nachbarschaft im Überblick – Paradeiser harmonieren sehr gut mit:
Zwiebel, Lauch, Knoblauch, Karotten, Spinat, Salate, Buschbohnen, Basilikum, Schnittlauch, Petersilie, Tagetes, Ringelblumen, Kapuzinerkresse, Salbei.
Paradeiser harmonieren auch gut mit Knollensellerie und Kohl – man muss nur darauf achten, dass sie genügend gedüngt werden, da diese Starkzehrer sind.

Nicht empfehlenswert ist die Nachbarschaft zwischen Paradeiser und Erdäpfeln, Gurken, Kürbis und Erbsen. Oft leiden diese Pflanzen unter den selben Krankheiten oder es kommt zum Kümmerwuchs, weil sich die Wurzelausscheidungen gegenseitig schaden. Aber ich habe das bezüglich Paradeiser und Erdäpfeln auch schon anders erlebt.

 

Das Aussetzen

Nachdem nun das Wer mit Wem geklärt ist, geht es ans einsetzen. Der Abstand zwischen den Pflanzen beträgt 40cm bis 50cm- je nach Sorte. Es sollte genügend Platz dazwischen sein, damit sie luftig stehen.
Wie bereits erwähnt, gebe ich einige grob zerkleinerte Brennnesselblätter in das Pflanzloch. Die Zersetzung gibt Wärme und Nährstoffe ab. Ich setze sie leicht schräg ein. Dadurch bilden sich viele Wurzeln. Je nach dem wie kräftig und belaubt die Pflanzen bereits beim Einsetzen sind, entferne ich die untersten Blätter. Bei zarten Pflanzen mache ich das erst, wenn sie sich angewurzelt haben. Ansonsten wäre das zu viel Stress für sie.
Auf das Anbinden nicht vergessen, damit das zarte Pflänzchen nicht im Wind abbricht oder gar davon fliegt 😉 und dann gießen. Am besten mit Regenwasser oder wenigstens mit abgestandenen, aber vor allem nicht mit kaltem Wasser.

Nun werden sie regelmäßig gegossen – aber die Blätter sollen dabei nicht nass werden. Um ein Anspritzen der untersten Blätter beim Gießen zu verhindern, kann man auch einen kleinen Blumentopf direkt neben der Pflanze leicht schräg eingraben und gießt dort das Wasser hinein.

So, vom Samenkorn bis zum Einsetzen der Pflanzen ist es nun geschafft. Wir kommen dem selbstgemachten Ketchup immer näher. Aber jetzt lassen wir sie mal wachsen. 😉

Über Pflege, Krankheiten und Ernte dann demnächst.

Bis dahin Grüner Daumen hoch,
viel Spaß beim Garteln und

alles Gute wünscht euch

Manuela

 

 

 

erstellt von: Manuela Semeliker, Aufrufe: 62