Umweltausschuss

Obfrau Grete Krojer, Umweltgemeinderätin:
In den letzten Wochen hat der Umweltausschuss drei Veranstaltungen organisiert.

1. Re-Use-Tag:  Verwenden statt Wegwerfen. Eine gemeinsame
Aktion mit dem Burgenländischen Müllverband und dem Caritas-
Projekt Carla. Die Wulkaprodersdorferinnen und Wulkaprodersdorfer
haben sich zahlreich beteiligt und haben ihre Sachen zu Hause
aussortiert, die andere Menschen noch brauchen können. Der Carla-
Bus war schnell gefüllt. Es soll daher in diesem Jahr noch einmal
einen Re-Use-Tag geben. Die „Carla“ in Eisenstadt freut sich
aber auch das ganze Jahr über Sachspenden.

2. Flurreinigung: Am 25.März fand die jährliche Flurreinigung
statt. Viele fleißige Helferinnen und Helfer und vor allem viele
Kinder machten es möglich, dass die Flurreinigung so erfolgreich
durchgeführt werden konnte. Den Abschluss bei Gulasch und Würstel
im Offenen Klassenzimmer hatten dann alle sehr genossen. Ein
herzlicher Dank an ALLE, die bei der Müllsammlung geholfen haben
und die mithelfen die Natur und Umwelt sauber zu halten.

3. Obstbaumschnittkurs: Auch heuer wurde der Obstbaumschnittkurs
mit Kathrin Hausmann wieder sehr gut angenommen.

Flurreinigung

Am 25.März fand die jährliche Flurreinigung statt. Viele fleißige Helferinnen und Helfer und vor allem viele Kinder machten es möglich, dass die Flurreinigung so erfolgreich durchgeführt werden konnte. Den Abschluss bei Gulasch und Würstel im Offenen Klassenzimmer haben dann alle sehr genossen. Ein herzlicher Dank an ALLE, die bei der Müllsammlung geholfen haben und die mithelfen die Natur und Umwelt sauber zu halten.

Verwenden statt Wegwerfen

Gemeinsam mit dem Umweltausschuss organisierte der Burgenländische Müllverband Anfang 2017 in Wulkaprodersdorf einen RE-USE-TAG.

Dieser war sehr gut besucht und der RE-USE Sammelbus schnell gefüllt. Die wiederkehrende AKtion steht unter dem Motto:

Haben SIe Geschirr, Gläser, Bilder, Zier und Kunstgegenstände, Geschenks artikel, Kinderartikel, Spielzeug, Sport- und Freizeitgeräte, Klein-Elektrogeräte, die in Ordnung sind und nicht mehr gebraucht werden?

Nicht wegwerfen, sondern an den RE-USE Tagen zur Altstoffsammelstelle Wulkaprodersdorf  bringen! 

Damit wird das Caritas-Projekt Carla unterstützt und die Umwelt entlastet!

Naturnaher Garten

Ein naturnaher Garten ist voll Leben. Zahlreiche Tiere und Pflanzen können sich dort entfalten und finden Lebensraum. Er versorgt den Menschen mit gesundem Obst und Gemüse.

Er braucht wenig Wasser. Kompost schließt als natürlicher Dünger den Kreislauf. Synthetische Mittel wie Pestizide, Pflanzenschutzmittel und Mineraldünger sind völlig überflüssig und oft giftig. Im naturnahen Garten wachsen viele heimische, robuste Gehölze, die zum Standort passen.

Krankheiten und Schädlinge spielen kaum eine Rolle und regulieren sich meist von selbst oder sind mit einfachen, natürlichen Methoden im Zaum zu halten. Ein Naturgarten bietet vielfältige Strukturen und Lebensräume für Nützlinge. Zugleich schenkt er den Menschen Abwechslung und Entspannung.

 

Ein Garten für Tier und Mensch

Es gibt viele Wege, Ihren Garten in eine Oase der Vielfalt zu verwandeln. Als erste Herausforderung gilt es, den inneren Ordnungstrieb zu hinterfragen und geduldig zuzulassen, dass sich im Garten ohne eigenes zutun eine reiche Pflanzen- und Tierwelt entwickelt. Es reicht, wenn Sie in Ihrem Garten unterschiedliche Strukturen schaffen, sich dann zurück lehnen und die Natur wirken lassen.Sie werden erstaunt sein, wie vielfältig, abwechslungsreich und harmonisch sich Ihr Garten entwickelt. Strukturen fördern die Vielfalt Wenn Sie in Ihrem Garten „vielfältiges Leben“ schaffen wollen, dann gestalten Sie unterschiedliche Lebensräume.

 

Dies kann mit folgenden Garten-Elementen erreicht werden:

Gartenteich:

Ein naturnaher Gartenteich ist schön anzusehen und bereichert jeden Garten. Er bietet Lebensraum für eine vielfältige Fauna und Flora.

 

 

 

 

Trockensteinmauer:

Steinhaufen in sonnigen Lagen oder grob geschichtete Trockensteinmauern sind der optimale Aufenthalts- und Brutplatz für Zauneidechsen und seltene Wild-Bienenarten.

 

 

 

Altholz und Insektenhotel: 

Holzstapel, Asthaufen, Altbäume. Erlaubt es der Platz, kann durch die Schichtung von Holzblöcken oder Ästen ein zusätzlicher Lebensraum geschaffen werden. Auch Reste von Altbäumen können zumindest als Stümpfe, ev. mit Efeubepflanzung, im Garten verbleiben. Der prächtige Hirschkäfer ist auf Totholz der Eiche angewiesen, Igel nutzen Asthaufen auch als Überwinterungsquartier.

Komposthaufen: Der Komposthaufen ist ein unverzichtbares Element im Naturgarten. Mit ihm schließt sich der Nährstoffkreislauf des Gartens. Er stellt eine üppige Nahrungsquelle für zahlreiche Tierarten dar. Die Abbauwärme der Organismen schafft zudem auch für überwinternde Insekten günstige Bedingungen. Wichtig ist, dass der Komposthaufen direkten Kontakt mit dem Boden hat, damit die Bodentiere ungehindert einwandern können.
Nisthilfen: Vögel, Fledermäuse und auch Gartennützlinge wie Igel oder Florfliege können durch diverse Nisthilfen gefördert werden. Diese Hilfen ersetzen natürliche Nistmöglichkeiten, die in übergepflegten, strukturlosen Landschaften fehlen.

Keine Spritzmittel einsetzen: Der Verzicht auf chemische Giftstoffe ist für einen Garten der Vielfalt selbstverständlich. Dadurch werden Insekten und Kleintiere geschützt, es gelangen keine Giftstoffe in die Nahrungskette. Insekten bilden die Nahrungsgrundlage für höhere Tiere wie z.B. Vögel oder Igel. Je mehr Nahrung vorhanden ist, desto mehr Tiere können Ihren Garten als Brutplatz oder als Futterquelle nutzen.