erschienen in der Ausgabe Nr. 58/ März 2001
Das
Kuratorium für Verkehrssicherheit wurde von der Gemeinde beauftragt, eine
Verkehrsstromanalyse durchzuführen. Im Zuge dieser Untersuchung sollte
festgestellt werden, wie hoch das Gesamtverkehrsaufkommen, wie hoch der Anteil
des Durchgangsverkehrs durch das Ortsgebiet ist, bzw. wieviel Schwerverkehr
durch das Ortsgebiet fährt.
Zu diesem Zweck wurden an zwei Tagen Kennzeichenerhebungen und Knotenstromzählungen durchgeführt.
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In dieser Zeit fuhren 2240 Fahrzeuge ins Ortsgebiet ein, 2289 Fahrzeuge verließen das Ortsgebiet. Die am stärksten befahrene Straße ist die B 16 (Wienerstraße und Ödenburgerstraße), wo 1024 Fahrzeuge aus Richtung Klingenbach kommen, nach Wulkaprodersdorf einfuhren und 1042 Fahrzeuge das Ortsgebiet in Richtung Wien/Eisenstadt verließen. In die umgekehrte Richtung fuhren 750 Fahrzeuge nach Wulkaprodersdorf und 608 Fahrzeuge in Richtung Klingenbach.
Der Anteil des Durchgangsverkehrs beträgt genau 50%, d.h. dass die Hälfte aller nach Wulkaprodersdorf fahrenden Fahrzeuge die Gemeinde innerhalb einer halben Stunde wieder verlassen.
Auf der Hauptstraße war ebenfalls reger Durchgangsverkehr festzustellen, wo 168 Fahrzeuge in Richtung B50, und 94 Fahrzeuge in Richtung Klingenbach durch Wulkaprodersdorf durchfuhren.
Die
Kreuzung Rathausgasse/Gartengasse passierten 229 Fahrzeuge. die
Verkehrsspitze lag zwischen 7.00 und 8.00 Uhr. 341 Schwerfahrzeuge
(Lkw, Sattelschlepper, Busse) wurden gezählt, wobei nur knapp 17% dem Durchgangsverkehr
zuzuordnen sind. 177 Fahrzeuge haben ihr Ziel in Wulkaprodersdorf und 107 starten
die Fahrt im Gemeindegebiet.
Gesamtverkehrsaufkommen 1157 Fahrzeuge innerhalb von drei Stunden. Die durchschnittliche stündliche Verkehrsbelastung liegt somit knapp unterhalb jener der Mittwoch-Erhebung. Mit einem Anteil von 63% am einfahrenden Verkehr und 56% am ausfahrenden Verkehr ist der Durchgangsverkehr am Samstag jedoch wesentlich stärker als am Mittwoch. Die Spitzenzeit lag zwischen 9.00 und 10.00 Uhr.
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Diese
Verkehrsstromanalyse dient als Grundlage für ein Verkehrskonzept,
das die Gemeinde erarbeiten lässt. Das Ziel dieses Verkehrskonzeptes ist
die Erhöhung der Verkehrssicherheit in der Gemeinde, unter besonderer Berücksichtigung
der Kinder, FußgängerInnen und RadfahrerInnen.