WIR ENTSCHEIDEN JETZT ÜBER DIE
ZUKUNFT
VON WULKAPRODERSDORF
Die Politiker haben ohne uns entschieden!
Sie haben entschieden, dass 200 m neben den neuen Wohngebieten von Wulkaprodersdorf
eine vierspurige Autobahn gebaut wird. Wir, die betroffene Bevölkerung,
wurden dabei nicht gefragt.
Wenn die Menschen, die hier leben, diese Straße nicht wollen, dann müssen
die verantwortlichen Politiker
in der Landesregierung eben ihre Entscheidungen neu überdenken.
Was ist bis jetzt geschehen?
- Der Landtag hat mit den Stimmen der SPÖ, ÖVP und FPÖ beschlossen,
dass das Burgenland durch etliche neue Autobahnen zerschnitten werden soll.
Die A3 ist eine davon.

- Diese Schnellstraßen und Autobahnen wurden nicht von der EU vorgeschrieben,
sondern wurden auf Wunsch der Burgenländischen Landesregierung in den
Generalverkehrsplan Österreich auf genommen.
- Die Bundesregierung hat die Asfinag beauftragt eine Trasse für diese
Autobahn (A3) zu finden.
- Die Gemeinden wurden zur Trassenfindung eingeladen.
- Der Gemeinderat von Wulkaprodersdorf hat sich in zwei Resoultionen einstimmig
gegen die vorgelegte Trasse ausgesprochen.
- In Wulkaprodersdorf haben mehr als 800 Menschen gegen diese Autobahn unterschrieben.
Insgesamt haben mehr als 2000 dagegen unterschrieben. Auch in Siegendorf,
Klingenbach und Zagersdorf gibt es Widerstand gegen die Straße.
- Was ist bis jetzt geschehen: Derzeit ist das Projekt Weiterbau der A3 von seiten der Asfinag bis zum Jahr 2013 zurückgestellt. Die Asfinag hat mehr als 10 Milliarden Euro Schulden und kann derzeit keine unwirtschaftlichen Projekte finanzieren.