UDW Klausur 2019

BERICHT VON DER UDW-KLAUSUR

am 11. und 12. Jänner 2019

Bei unserer diesjährigen Wochenendklausur hat sich die UDW schwerpunktmäßig mit dem Thema „Wohnen in Wulkaprodersdorf“ beschäftigt. Dabei ging es in erster Linie um mögliche Baulanderschließungen. Ein Thema, dass seit Jahren in Wulkaprodersdorf vernachlässigt wurde, jetzt aber seit Monaten den Gemeinderat intensiv beschäftigt.

Die zentralen Fragen dabei sind:

  1. Welche Flächen könnten für die Zukunft für Baugebiete in Wulkaprodersdorf relevant sein?
  2. Was passiert mit den derzeitigen Aufschließungsgebieten?
  3. Wie können wir unsere Baulandreserven reduzieren, die uns daran hindern neue Bauflächen zu erschließen?
  4. Für den derzeit akuten Bauplatzbedarf gilt es kurz- mittel- und langfristige Ziele zu definieren.

Bauplätze sind in Wulkaprodersdorf nur sehr schwer zu bekommen. Das führt dazu, dass junge Familien abwandern. Andrerseits gibt es genug Bauplätze, die jedoch in privater Hand sind und für die Kinder oder Enkeln reserviert werden. Manche verkaufen ihre Bauplätze auch deshalb nicht, weil sie derzeit kein Geld benötigen. Da kann die öffentliche Hand nicht eingreifen.

 

BAULANDRESERVEN

Die Aufschließung von neuen Bauplätzen ist derzeit nicht möglich. Das wird von der Landesregierung untersagt, weil wir in Wulkaprodersdorf ausreichend Baulandreserven haben.

Wenn wir neue Bauplätze aufschließen wollen, müssen wir unsere Baulandreserven reduzieren. Das ist nur möglich, wenn wir alle „Bauland Aufschließungsgebiete“ entweder in Bauland umwidmen und dafür sorgen, dass sie auch in den nächsten Jahren bebaut werden können, oder diese wieder in Grünland zurückwidmen.

Von diesen Aufschließungsgebieten gibt es zwei: das Gebiet zwischen Mühlgasse, Aussiedlerhof Kaiser und Bahntrasse (ca. 9 ha) und zwischen Oberer Gartengasse und Bahntrasse (ca. 2 ½ ha).

Für eine Umwidmung hat der Gemeinderat (mit einer Stimmenthaltung) Umwidmungskriterien beschlossen: Nur wenn alle Bauplätze entweder an die Gemeinde gehen, die diese mit einem Bauzwang innerhalb von 5 Jahren verkauft, oder die im Besitz verbleibenden Bauplätze mit einem privatrechtlich abgeschlossenen Bauzwang von 10 Jahren belegt werden.

Wenn das nicht möglich ist, müssten diese Flächen wieder in „Grünland“ rückgewidmet werden.

 

NEUERSCHLIESSUNG VON BAUFLÄCHEN

Erst durch die Reduzierung der Baulandreserven würde der Weg frei sein für die Erschließung von neuen Bauflächen. Welche das sein könnten, damit hat sich die UDW intensiv bei dieser Klausur beschäftigt und das wird auch Thema in den Gesprächen mit den anderen Fraktionen im Rahmen des Dorfentwicklungsprozesses sein.

Das ist keine einfache Sache. Wir haben uns damit beschäftigt, welche Vorgangsweise dabei optimal wäre.

  1. Erhebung der Grundeigentümer/innen
  2. Erarbeiten einer Strategie, damit alle Grundeigentümer/innen mitgehen und sämtliche Vor- und Nachteile von allen getragen werden.
  3. Ausscheiden jener Flächen, die nicht als Bauland geeignet sind.
  4. Festlegen der Gebiete, die als Bauland herangezogen werden können.
  5. Verhandlung mit allen Eigentümer/innen
  6. Zonierung bzw. Reihenfolge in welcher Reihenfolge die Flächen parzelliert werden sollen.

Aufgrund der Mehrheitsverhältnisse im Gemeinderat (niemand hat eine absolute Mehrheit) gibt es jetzt die Möglichkeit, dass sich alle drei Fraktionen zusammensetzen und ein gemeinsames Projekt erarbeiten.

Wechsel bei den UDW Gemeinderäten

EU-Gemeinderat Renè Neuberger hat sein GR-Mandat mit Dezember 2018 ruhend gestellt, weil er wieder in Brüssel arbeitet.

Besonders im kommenden EU-Wahl-Jahr ist es wichtig, dass vor allem junge Menschen, meinungsbildend die Interessen unseres Landes vertreten und noch dazu ein EU-Gemeinderat aus Wulkaprodersdorf!! Es wird weiter eine gute Zusammenarbeit mit Renè geben. Und auf jeden Fall haben wir ihm versprochen, ihn nächstes Jahr in Brüssel zu besuchen.

In den Gemeinderat wird ihm Michael Semeliker nachfolgen. Als langjähriger Gemeinderat wird er wieder das 4. UDWMandat im GR ausüben.

Leserbrief an die UDW

Danke, habt ihr gut gemacht!
(Faschingszeitung, Anmerkung der Redaktion)

Die Idee mit den Wasserwegen finde ich phänomenal – wirklich zukunftsorientiert – und ich möchte gleich jetzt, eben rechtzeitig ( damit ich die Frist nicht versäume – durch die Tätigkeit bei der BI kenn i mi jo jetzt scho a bissl bessa aus ) einen Antrag stellen :

  • einen zusätzlichen Seitenarm vom Hirmer Bach weg entlang der Bahn  Richtung Wienerstraße vorbei beim Friedhof (dort brauch ma keine Brücke, weil über die Bahn können wir ja Richtung Föllig eh nimma drüber) weiter vorbei an der Rathausgasse, auch dort bitte ohne Brücke zur B 50, weiter zur Wienerstraße – dort müßte man dann allerdings einen „Kreiskanal“ machen . .

Das hätte einen Mehrfacheffekt :

  • man müßte den jetzigen Bahnbegleitweg nicht sanieren ( weil dann rinnt ja eh das Wasser drüber ) und der Grünschnitt, den ein paar nette Anrainer dort immer entsorgen, würde durch die Strömung immer Richtung Eisenstadt weggeschwemmt werden ( a net schlecht – amoi umgekehrt .. net so wie mitn Klärschlamm in die Zara )
  • die Rathausgasse hätte dann wesentlich weniger Verkehr – weil nicht mehr die 3. Ortsausfahrt
  • die Autos würden vielleicht doch nur an 30er fahren, weil, wenn sie’s nicht mehr dabremsen, landens ja im Kanal
  • vielleicht könnt ma sogar a „ Gmoa-Schiffahrt“ mit mehreren Anlegestellen installieren,

auch da gleich ein Antrag : einen Steg bitte bei Rathausgasse 36 und der nächste beim Paisler Vicky ( dann brauchat i nimma mitn Auto auf an Kaffe und a Bier fahren – vor allem, am Heimweg müßte man keine Alk-Kontrolle befürchten)

usw. usw.

Vielleicht ab der Wienerstrasse eine Verlängerung mit einer Schleife bis Eisenstadt . . . vorausgesetzt, die Eisenstädter zahln des – und somit könnten die Eisenstädter dann zur neuen P&R Anlage ( ohne ins Auto steigen zu müssen)  hinschwimmen,
siehe blaue Linie am Einreichplan . . .

Ich wünsch euch einen schönen Faschingsausklang!

LG
Richard

 

PS:
Hab was vergessen  – zur P&R Anlage  – da könnte die ÖBB was einsparen und mit dem Geld den Stadtbus nach Müllendorf sponsern ( weil der Hr. Bürgermeistern Steiner fragt ja im heutigen Kurier : „ wer soll denn das bezahlen ? “ (wer hat so viel Geld …. )

https://kurier.at/chronik/burgenland/bahngipfel-zwischen-doskozil-und-hofer-in-aussicht/309.998.771

– die P&R Anlage brauchat ma dann gar nimma, es würden Umkleidekabinen reichen . .

 

UDW Klausur 2018

Am 12. und 13. Jänner 2018 hat die UDW wieder ihre alljährliche Klausur abgehalten.

In entspannter Atmosphäre haben wir die uns wichtigen Themen für da kommende Jahr behandelt.

Die Schwerpunkte unserer Klausurthemen:

  • Verkehr:
    A3, BIB, Bahnschleife, Lärmschutzmaßnahmen
  • Dorferneuerung:
    Wirtschaft, Wohnen, Bauen (Kindergarten/Gemeindeamt/Altersheim)
  • Müll/Umwelt
  • Jugend
  • Dorfbild:
    Kirchenplatz, Wege- und Straßenerhalt
  • Hochwasserschutz und Naherholungsgebiete

Das neue Gemeinderatsteam der UDW

Das UDW-Gemeinderatsteam wurde nach den Wahlen mit Willi Wohlrab und Renè Neuberger neu gebildet.

Ein DANKE gilt unseren ausgeschiedenen UDW-Gemeinderäten Michael Semeliker (10 Jahre im GR) und Günter Tomassovits (10 Jahre im GR). Beide werden weiterhin im UDW-Team mitarbeiten und uns mit ihrem fachlichen Know-How unterstützen.

 

 

Sabine Szuppin, UDW-Obfrau, Gemeindevorständin: Sabine Szuppin übt weiterhin als Obfrau der UDW die Gemeindevorstandstätigkeit aus. Sie wird auch an den Ausschusssitzungen als Gemeindevorständin teilnehmen.

Grete Krojer, UDW-Obfrau-Stellvertreterin, Umweltgemeinderätin, Obfrau des Umweltausschusses: Grete Krojer wurde vom Gemeinderat wieder einstimmig zur Umweltgemeinderätin gewählt und hat auch als Obfrau wieder den Umweltausschuss übernommen.

Gerhard Wukovatz, Gemeinderat, Bau- und Verkehrsausschuss, Prüfungsausschuss: Er ist unser Fachmann für Budget und Finanzen.

Willi Wohlrab, Gemeinderat-Ersatzmitglied: Aufgrund einer Gesetzesänderung kann jede Gemeinderatsfraktion für ein fehlendes GR-Mitglied in einer Gemeinderatssitzung ein Ersatzmitglied bestimmen. Für die UDW-GemeinderätInnen wird Willi Wohlrab einspringen. Er ist unser Experte im Bildungs- und Schulbereich sowie unser Kulturmanager.

Renè Neuberger, EU-Gemeinderat, Sozial- und Bildungsausschuss, Generationenausschuss: Erstmals wurde vom Gemeinderat aus seiner Mitte ein EU-Gemeinderat gewählt! Renè hat Politikwissenschaften studiert und hat im Europäischen Parlament in Brüssel gearbeitet. Es war im wichtig diese Funktion und vor allem die EU-Ziele auf Gemeindeebene zu forcieren. Und er hat viele Ideen die Jugend um die Interessen der Jugend zu stärken und zu unterstützen.