Großbrand bei Entsorgungsfirma Hackl

Freitag Nacht, 20.10.2017 um ca. 22.30 ist auf dem Lagerplatz der Firma Hackl in Wulkaprodersdorf ein Großbrand ausgebrochen. Das auf dem Gelände der Entsorgungsfirma gelagerte Recyclingmaterial hat Feuer gefangen.

Bis zu 350 Einsatzkräfte der Feuerwehren der Umgebung standen im Einsatz. Die Löschmaßnahmen konnten nur mit schwerem Atemschutz vorgenommen werden. Vorübergehend musste die Raaberbahn gesperrt werden. Die Löscharbeiten werden laut Feuerwehrsprecher einige Tage in Anspruch nehmen. Bereits 2010 hat es bei der Entsorgungsfirma Hackl einen Großbrand gegeben.

Infos des Bezirksfeuerwehrkommandos Eisenstadt:

auf facebook

auf der homepage

 

Einige Beiträge in den Medien:

ORF Beitrag vom 21.10.2017

BVZ Eisenstadt Beitrag

KleineZeitung PET Flaschen brennen

 

Glyphosatverzicht – UDW Gemeinderatsantrag

Die UDW hat für die nächste Gemeinderatssitzung einen Antrag auf Glyphosat Verzicht eingebracht.

Konkret soll der Gemeinderat beschliessen, im eigenen Wirkungsbereich auf glyphosathaltige Mittel zu verzichten und gleichzeitig die Bevölkerung über die Auswirkungen dieser Mittel informieren.  Lesen Sie unseren Antrag.

Es gibt für den Bereich Haus- und Kleingärten einfache ökologische Alternativen. Die Gemeinde hat beim Verzicht auf Mittel die im Verdacht der Gesundheits gefährdung stehen Vorbildfunktion.

311 Gemeinden haben in Österreich diesen Verzicht bereits beschlossen.

In den letzten Jahren verdichten sich die Hinweise, dass der Wirkstoff Glyphosat und damit in Verbindung stehende Abbauprodukte für Pflanzen, Tiere und Menschen gefährlich sind. Konkret stehen sie im Verdacht bei Tieren und Menschen die Fortpflanzung und Embryonal- bzw. Fötalentwicklung zu stören sowie bestimmte Krebserkrankungen zu begünstigen.

Wir haben bereits einige Male über Glyphosat informiert. Zuletzt am 19.7.2017 – lesen sie unseren damaligen Artikel.

 

Glyphosat: Vor EU Verbot oder neuer Zulassung?

Auch in Wulkaprodersdorf ist der Einsatz von Glyphosat Gesprächstoff. Verschiedene Anfragen aus der Bevölkerung, ob die Gemeinde Glyphosat verwendet, haben uns veranlasst, erneut beim Gemeindevorarbeiter  nachzufragen.

Vom Gemeindevorarbeiter W. Tullits wurde bestätigt, dass im gesamten Gemeindegebiet auf glyphosathaltige Spritzmittel zur Unkrautvernichtung  verzichtet wird.  Die Unkrautvernichtung der Gemeinde erfolgt durch Jäten oder sonstige händische Entfernung.

Wulkaprodersdorf verzichtet damit wie 311 Gemeinden in Österreich auf den Glyphosat Einsatz. Die UDW wird sich dafür einsetzen, dass dieser Verzicht auch durch einen Beschluss des Gemeinderates fixiert wird.

Glyphosat wird mit einer Reihe von gesundheitlichen Schäden in Verbindung gebracht. Die Verdachtsfälle reichen von Augen- und Hautreizungen (um nur Einige zu nennen) bis hin zu Krebserkrankungen. Im Freiraum von Städten und Gemeinden sollte der Einsatz dieses Herbizids grundsätzlich unterbleiben.

ExpertenInnen streiten jedoch über die Beweiskraft dieser Verdachtsfälle.  Unsere Gesundheit geht jedoch vor und sollte nicht einem Expertenstreit geopfert werden. Gerade die Gemeinden haben beim Verzicht auf Glyphosat Vorbildwirkung.

Aber auch der Einsatz in der Landwirtschaft wird mit vielfältigen Auswirkungen in Verbindung gebracht. Der Verdacht: Eine langjährige Anwendung von Glyphosat reduziert die Menge und Zahl der Arten von Bei- und Wildkräutern. Neben den Zielpflanzen nimmt Glyphosat aber auch Einfluss auf Böden und Kulturpflanzen. Es begünstigt die Resistenzbildung von Wildkräutern und eine sogenannte Entwicklung von ‚Superunkräutern’.

Nunmehr steht das Pflanzenschutzmittel – voraussichtlich im Herbst 2017 – vor einer neuerlichen Zulassung durch die EU. Der zuständige EU-Kommissar will eine weitere Zulassung um 10 Jahre vorschlagen. Er betont aber, dass die Kommission dies nur mit Zustimmung und Unterstützung einer  qualifizierten Mehrheit der Mitgliedstaaten umsetzen wird.  Frankreich und Malta haben sich bereits gegen eine Zulassung ausgesprochen.

Aber es gibt Alternativen zu Glyphosat – sowohl im Privatbereich als auch in der Landwirschaft (lesen Sie hiezu unsere Infos).

Umweltausschuss

Obfrau Grete Krojer, Umweltgemeinderätin:
In den letzten Wochen hat der Umweltausschuss drei Veranstaltungen organisiert.

1. Re-Use-Tag:  Verwenden statt Wegwerfen. Eine gemeinsame
Aktion mit dem Burgenländischen Müllverband und dem Caritas-
Projekt Carla. Die Wulkaprodersdorferinnen und Wulkaprodersdorfer
haben sich zahlreich beteiligt und haben ihre Sachen zu Hause
aussortiert, die andere Menschen noch brauchen können. Der Carla-
Bus war schnell gefüllt. Es soll daher in diesem Jahr noch einmal
einen Re-Use-Tag geben. Die „Carla“ in Eisenstadt freut sich
aber auch das ganze Jahr über Sachspenden.

2. Flurreinigung: Am 25.März fand die jährliche Flurreinigung
statt. Viele fleißige Helferinnen und Helfer und vor allem viele
Kinder machten es möglich, dass die Flurreinigung so erfolgreich
durchgeführt werden konnte. Den Abschluss bei Gulasch und Würstel
im Offenen Klassenzimmer hatten dann alle sehr genossen. Ein
herzlicher Dank an ALLE, die bei der Müllsammlung geholfen haben
und die mithelfen die Natur und Umwelt sauber zu halten.

3. Obstbaumschnittkurs: Auch heuer wurde der Obstbaumschnittkurs
mit Kathrin Hausmann wieder sehr gut angenommen.

Flurreinigung

Am 25.März fand die jährliche Flurreinigung statt. Viele fleißige Helferinnen und Helfer und vor allem viele Kinder machten es möglich, dass die Flurreinigung so erfolgreich durchgeführt werden konnte. Den Abschluss bei Gulasch und Würstel im Offenen Klassenzimmer haben dann alle sehr genossen. Ein herzlicher Dank an ALLE, die bei der Müllsammlung geholfen haben und die mithelfen die Natur und Umwelt sauber zu halten.