Manuela’s Garteneck: KOMPOST – Das schwarze Gold.

 

KOMPOST – Das schwarze Gold.

Jetzt im Herbst liefert  die Natur besonders viel kostbares Material zum Kompostieren. Laub, den letzten Grasschnitt, Zweige, Erdschollen, Abgeerntetes vom Gemüsebeet, verblühte Stauden, aber auch Küchenabfälle.  All das zerfällt zu nährstoffreichen Humus, vorausgesetzt man macht es nicht so wie ich es machte.

Früher türmte ich einfach alles übereinander – und zwar so wie es gerade anfiel. Der Kompostplatz stand viel zu sonnig und im Sommer viel zu trocken. Besonders unzufrieden war ich mit dem Ergebnis des Kompostbehälters aus Kunststoff. Die Zersetzung ging nur sehr langsam voran. Oft dauerte es mehr als ein Jahr bis ich einen halben Kübel Kompost ernten konnte. Es musste also etwas geschehen, denn ich wollte im ‘Gärtner Gold’ endlich aus dem Vollen schöpfen.

Zuerst verlegte ich den Kompostplatz in den Halbschatten. In unserem Garten ist dieser nur spärlich vorhanden, aber was opfert man nicht alles um zum Goldgräber zu werden.

Ich habe nun insgesamt vier Kompostbehälter aus Holz – wobei einer zum Sammeln der Materialien dient. Dort sammle ich kleine Äste und Zweige und andere trockene Gartenabfälle. Während des Gartenjahres füllen sich schichtweise zwei der drei Behälter, während der Dritte dann zum Umschichten dient.

 

Schicht für Schicht zum Gold.

Die unterste Schicht besteht aus trockenem, groben Material:  Zweiglein, verholzte Stängel, abgeschnittene Ziergräser uä.
Als nächste Lage kommt Grasschnitt, samenloses Unkraut und Beikräuter wie Brennnessel oder auch Blätter… Danach ein wenig Muttererde oder ausgediente Topferde. Darüber wieder trockenes und anschließend feuchtes Material.

Küchenabfälle wie Erdäpfelschalen, Kaffeesatz, zerkleinerte Eierschalen, Obst  und Gemüseabfälle und dergleichen kommen auf den Kompost. Ebenso unbehandelte Bananenschalen und Zitrusfrüchte. Sehr gut soll auch Hühnermist sein. Da ich aber keine Hühner habe, würze ich den Kompost z.b mit Alpakadünger, Hühnermist-Pellets oder getrocknetem Rinderdung und auch Gesteinsmehl.

Fällt zu viel Grasschnitt an, mische ich trockenes Material unter, damit das Gras nicht  schimmelt. Aber auch ein zu trockener Aufbau wäre kontraproduktiv, denn dann steht der Zersetzungsprozeß so gut wie still. Das Verhältnis zwischen trockenen und feuchten Pflanzenanteilen ist aber nicht nur wichtig für die reibungslose Verrottung, sondern auch um das Gleichgewicht zwischen stickstoffarmen und stickstoffreichen Materialien zu erhalten

Den Abschluss bildet Grasschnitt, Schilfmatten (oder auch ein alter Teppich) um Trockenheit oder zu viel Nässe zu vermeiden. Nun übernehmen Pilze und Bakterien, sowie andere Tierchen und Mikroorganismen die weitere Arbeit.

 

Was kommt mir nicht auf den Kompost!

  • Gekochtes und Fleisch – um nicht das Ungeziefer anzulocken
  • Katzenstreu
  • Abfälle von Kohlpflanzen – um den Kompost nicht mit Kohlhernie zu impfen
  • Holzasche nur zum „Überzuckern“ – jedenfalls nicht in der Menge, in der sie der Kachelofen hergibt
  • Keine mit Pilzen infizierte Pflanzen und Blätter. Kompost – Profis meinen zwar, dass das kein Problem ist. Wenn der Komposthaufen richtig angelegt ist, entsteht im Inneren genügend Verrottungswärme, die die Pilzsporen vernichtet. Aber so weit vertraue ich meinen Kenntnissen noch nicht. Und dem Kompost “Fieber zu messen” – ob er eh die 50°C erreicht sind – ist mir dann doch etwas zu viel Aufwand.

Inzwischen ist der Kompost also kein wahlloses Durcheinander mehr und schon gar kein Mistplatz, sondern ein liebevoll gepflegter Teil in meinem Garten. Bei Trockenheit wird er gegossen, zusätzlich mit Brennnesseljauche und Mikroorganismen gefüttert und regelmäßig aufgelockert und kontrolliert.

 

Wann ist das schwarze Gold erntereif?

Je nach Jahreszeit kann die Reifedauer 6-12 Monate dauern. Es kommt auch darauf an, wie grob das Material ist. Darum ist es empfehlenswert grobes Material wie Zweige und Staudenschnitt zuvor zu zerkleinern.

Reifer Kompost riecht herrlich nach Walderde, ist dunkel und krümelig. Kompostwürmer und Co. sind nach getaner Arbeit keine mehr anzutreffen. Der Kompost ist reif, wenn er den Kressetest besteht! Dazu eine flache Schale mit der Komposterde füllen. Kressesamen einstreuen, andrücken und leicht angießen. Wenn in wenigen Tagen gleichmäßig die Kresse sprießt, ist der Kompost reif.

 

Der hervorragende natürliche Dünger ist nun zum Einsatz bereit!

Das Frühjahr ist die beste Zeit um den reifen Kompost auf den Beeten zu verteilen und leicht einzuarbeiten.

Wird der Kompost bei Bäumen oder Sträuchern verarbeitet, stört es nicht, wenn noch vereinzelt grobe Teile enthalten sind. Andernfalls siebe ich den Kompost durch ein Wurfgitter. Der ausgesiebte grobe Anteil kommt in den neu angelegten Komposthaufen.

Im Gemüsegarten bekommen Starkzehrer wie Paradeiser, Kohlgewächse, Erdäpfeln usw. ca. 5 Liter pro m² von dem schwarzen Gold.

Schwachzehrer wie z.b Salat und Erbsen müssen sich mit 1 Liter begnügen. Alles andere wie auch Staudenbeete beglücke ich mit etwa 3 Liter/m². Aber das ist nur eine Faustregel. Entscheidend ist wie nährstoffreich der Mutterboden ist bzw. ob ein optimaler Fruchtwechsel stattfindet oder der Boden von einseitiger Starkzehrer-Kultur ausgelaugt ist.

Nichts von DIESEM Schatz bekommen all jene Pflanzen, die Böden mit niedrigem ph Wert benötigen z.b  Rhododendren oder auch Heidelbeeren, Erdbeeren und Himbeeren, denn diese mögen es leicht sauer.

Und da kommt mein Anfangs erwähnter Kunststoff – Kompostbehälter ins Spiel. Diesen befülle ich ausschließlich mit Laub, vor allem Nusslaub, Reisig und Holzhäcksel. Aber auch  Mikroorganismen kommen dazu um dem Zersetzungsprozeß etwas Schwung zu geben. Denn es dauert – im Vergleich zum herkömmlichen Kompost – sehr viel länger bis diese torffreie, saure Erde ensteht. Mein Behälter ist bereits das zweite Jahr im Einsatz, aber noch gab es keine nennenswerten Kompostmengen zu ernten. Aber zurück zum herkömmlichen Kompost. Heuer funktionierte der Zersetzungsprozeß so gut, dass im Spätsommer beim Umsetzen eine beachtliche Menge reifer Kompost  anfiel.

 

Wohin mit dem restlichen Kompost?

Unter Bäumen kann man Kompost auch gut im Herbst einarbeiten. Die Blätter mit denen ich Beete mulche, bewahre ich mit einer dünnen Schicht schwarzem Gold davor, dass sie beim nächsten Windstoß wegfliegen.

Letztendlich blieben mir trotzdem etwa 80 l Kompost übrig. Ich erkundigte mich bei einer Fachfrau, bei der ich auch schon einmal einen interessanten Workshop zu diesem Thema besuchte. Sie empfahl mir den Kompost in einem luftdurchlässigen Behälter über den Winter aufzubewahren. Er hätte zwar im Frühjahr nicht mehr diese Düngekraft wie er sie jetzt hat, aber für Schwach – und Mittelzehrer oder auch zum Umpflanzen von Zimmerpflanzen eignet er sich bestens. Jedenfalls nicht offen liegen lassen, denn sonst werden durch Niederschläge die Nährstoffe gänzlich ausgewaschen.

Ich erstand einen günstigen, gebrauchten Kompostsilo und dort lagere ich nun, an einer geschützten Stelle im Garten, den fertigen Kompost. Selbst, wenn er im Frühjahr „nur“ Erde ist, erspare ich mir den Kauf für Topfpflanzen oder ich befülle die Hochbeete damit.

Apropos Hochbeete:
Den Aufbau der Hochbeete mache ich genauso wie das Aufsetzen des Kompostes.
Durch die Verrottungswärme hatte ich im ersten Jahr besonders üppiges Gemüse.
Aber das ist eine andere Geschichte…. ebenso die Sache mit dem Bokashi 😉

 

Und weil der grüne Daumen auch im Winter nicht ruht, geht es demnächst um das Wintergemüse.
Das heißt – Mangold und so manches andere Gemüse geht heuer in die kalte Phase 😉

Bis Bald
Manuela

 

PS:
Unser nächster Stammtisch ist am 8.11.2019 um 15 Uhr (bis spätestens 18 Uhr) in der Feldgasse 4E.
Thema: Wintergemüse

 

 

 

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Landtagswahl 2020

Am 26. Jänner 2020 findet die vorgezogene Landtagswahl im Burgenland statt.  Bereits am 17.Jänner 2020 können Sie bei einem zusätzlichen Wahltag – neben dem regulären Wahltermin – ihre Stimme abgeben.

Diesen zusätzlichen Wahltag gibt es im Burgenland seit der letzten Landtagswahl. Zu diesem Termin müssen die Wahllokale in den Gemeinden mindestens zwei Stunden offen haben, jedenfalls jedoch in der Zeit von 18-19 Uhr.

Wahltermine:
17. Jänner 2020, 18.00 – zusätzlicher Termin
26. Jänner 2020 – regulärer Termin

 

Über den regulären Wahltermin werden wir Sie nach der Wahlausschreibung und der Festlegung der Wahllokal Öffnungszeiten durch die Gemeinde genauer  informieren!

Briefwahlkarten können jedenfalls bis spätestens Freitag (2.Tag) vor dem regulären Wahltermin abgegeben werden und müssen bis  um 14 Uhr an diesem Tag in der Gemeinde einlagen.

Weitere Termine zur Landtagswahl:
Stichtag und gleichzeitig Wahlausschreibung ist der 5. November 2019.
Landeswahlvorschläge können bis 27. Dezember eingebracht werden.

 

wahlberechtigt, dh. zur Stimmabgabe berechtigt, sind

  • österreichische Staatsbürgerinnen/österreichische Staatsbürger,
  • die am Wahltag mindestens 16 Jahre alt sind,
  • ihren Wohnsitz in einer burgenländischen Gemeinde haben,
  • nicht wegen einer gerichtlichen Verurteilung vom Wahlrecht ausgeschlossen sind.

Weitere Informationen zur Landtagswahl  finden Sie auf der eGovenment Seite des Landes.

 

NUTZEN SIE IHR WAHLRECHT

 

 

Sie sind verhindert?
Wählen Sie am 17. Jänner 2020 oder nutzen Sie die Möglichkeit der Briefwahl.

 

 

erstellt von: Wolfgang Reisner                                                             Aufrufe bisher: 16

 

 

Gemeinderatssitzung am 24. September 2019

Die nächste Gemeinderatssitzung findet am 24. September 2019  um 19.00 Uhr in der Turn- u. Mehrzweckhalle statt.

(Einladung und Tagesordnung)

 

Der UDW war und ist die Weiterentwicklung unseres Dorfs  sehr wichtig. Dies ist auch der Grund warum es die UDW seit 1992 als politischen Verein im Gemeinderat gibt. Wir möchte Ideen und Vorschläge für Wulkaprodersdorf umsetzen. Unabhängig von Vorgaben einer Partei oder parteipolitischen Zwängen.

Alle Gemeindevertreter Wulkaprodersdorfs haben vor einigen Monaten einen Dorfentwicklungsplan mit vielen Projekten, Ideen und fertigen Konzepten erarbeitet. Dieser Plan liegt nun am Tisch und wartet darauf, dass die Vorschläge  daraus umgesetzt werden. Die Umsetzung liegt aber vor allem in der Hand des Bürgermeisters. Denn der Bürgermeister ist Kraft seines Amtes die Drehscheibe für solche Vorhaben und zuständig für Koordination und Organisation sowie für die gesamte Gemeindeverwaltung.

Leider herrscht bei vielen dieser Projekte Stillstand – in jeder Hinsicht. Nicht nur bei den dringend notwendigen oder den vorausplanenden Aufgaben, sondern in beinahe allen Angelegenheiten. In den Gemeinderatssitzungen und ihren Aussendungen beklagt die ÖVP zwar den (ihrer Meinung nach durch die anderen Fraktionen verursachten) Stillstand. Aber erforderliche Vorarbeiten, damit der Gemeinderat ordnungsgemäß arbeiten könnte, unterbleiben.  Es sieht so aus, als ob es aus Sicht der ÖVP keinerlei Bedarf für die Arbeit des Gemeindrates und der GemeinderätIinnen gibt.  Beispiel: Der Bürgermeister lädt nur zu den gesetzlich zwingend erforderlichen Sitzungen ein. Die letzte Bau- und Verkehrsausschusssitzung war am 14.5.2019. Es erfolgen keine Informationen über laufende Gemeindevorhaben an die Gemeinderäte. Beispiele: Umsetzungsstand Kindergarten, Stand bei der Neuerhebung der Kanalbenützungsgebühren,  Vorstellung der Park&Ride Anlage beim Bahnhof-Wulkaprodersdorf usw. Einladungen an die Gemeinderäte zu beratenden Ausschusstreffen und anderen Gemeindeveranstaltungen unterbleiben.

Die UDW hat die Umsetzung der Projekte schon oft thematisiert und gefordert. Um die erforderlichen Beschlüsse fassen zu können, braucht es Informationen und ausreichend Arbeitssitzungen. Diese erfolgen aus UDW Sicht eindeutig zu wenig.

Damit in der Gemeinde endlich etwas weitergeht, haben wir für unsere Anliegen – wie in der Demokratie üblich – die erforderlichen Mehrheiten gesucht und gemeinsam mit der SPÖ folgende Anträge(Sept.2019),  Antrag Mühlgasse(Aug.2019) gestellt. Diese können damit in die Tagesordnung der kommenden Gemeinderatssitzung  aufgenommen werden:

1. Baugebiet Mühlgasse:
Erwerb, Widmung und Verkauf der Flächen. Am 29. Juli 2019 wurde bereits im Gemeindeamt in Anwesenheit aller Fraktionen, des Bürgermeisters und Amtmannes, mit Grundeigentümern vereinbart, zu den Bedingungen der gültigen GR-Beschlüsse eine Gesamtfläche von ca. 11.500 m2 in Bauland umzuwidmen. Es sollen ca. 14 Bauplätze entstehen.
Es wird Zeit, dieses Projekt voranzutreiben, die Verträge mit den Grundeigentümern abzuschließen, ein Planungsbüro mit der technischen Planung der Aufparzellierung zu beauftragen, eine Gesamtkostenschätzung der Aufschließungskosten erstellen zu lassen, damit Bauwillige endlich die Grundstücke erwerben können.
Deshalb haben UDW und SPÖ dazu einen Antrag eingebracht.

2. Kindergartenzubau: Berichterstattung
Nachdem wir als GemeinderätInnen keine Informationen bekommen, wollen wir in der GR-Sitzung einen Bericht zum aktuellen Baufortschritt, zum entstanden Wasserschaden im Kindergarten und den Schadenskosten sowie über weitere Maßnahmen erhalten.
Auch dazu erfolgte eine Anfrage an den Bürgermeister.

 

3. Kanalbenützungsgebühr: Berichterstattung und weitere geplante Vorgehensweise
Bereits vor einem Jahr wurden in den Haushalten durch eine beauftragte Firma gemeinsam mit Gemeindebediensteten Erhebungen zur Kanalbenützung gemacht. Was weiter geschah, ob das eingeleitete Ermittlungsverfahren bereits abgeschlossen ist, Bescheide erlassen worden sind, Kanalbenützungsgebühren vorgeschrieben wurden oder wie die weitere Vorgehensweise geplant ist, darüber fehlen uns die Informationen. Wir wollen die GR-Sitzung nutzen um Auskunft zu erhalten.

4. Reinigung der Gehsteigkanten im gesamten Ortgebiet
Das Ortsbild wird durch das bereits sehr hohe Unkraut an Gehsteigrändern zunehmend unansehnlich und es wurde von Seiten der Gemeinde bisher keine Maßnahmen ergriffen. Daher stellen wir einen Antrag auf Durchführung entsprechender Arbeiten.

5. Überprüfung und Sanierung der Ziegelmauer im “Kindergartengassl”
An der Ziegelmauer im Kindergartengassl sind dringend Instandhaltungsmaßnahmen erforderlich, bevor etwas passiert. Dazu haben wir einen Antrag gestellt.

6. Bereitstellung von Beamer, Projektionswand und Pinnwand für Gemeindesitzungen
Dieser Antrag wurde schon einmal von der UDW gestellt und in der GR-Sitzung am 28. März 2019 behandelt. Allerdings wurde er vom Bürgermeister zurückgewiesen.  Begründung: mit der Bereitstellung eines Beamers sei ein hoher administrativer Aufwand verbunden und die Bereitstellung wird als nicht erforderlich erachtet.
Die UDW ist anderer Meinung: Zur Grundausstattung eines jeden modernen Sitzungsraumes zählen Hilfsmittel wie Beamer, Flipcharts, Folien, Tafeln, etc. Diese tragen dazu bei, dass durch die bessere Visualisierung und Wahrnehmung von Plänen und Unterlagen, Sitzungen effizienter abgehalten werden können. Damit können umfangreiche Erläuterungen entfallen, Sitzungszeit gewonnen werden,  die Aufmerksamkeit aller Beteiligten gesteigert werden und Berichte und Projektdarstellungen gewinnen an Verständlichkeit und Klarheit.

 

Besuchen Sie auch unsere Seite mit der Übersicht der letzten  Gemeinderatssitzungen und deren Themen.

 

 

erstellt von: Sabine Szuppin, Wolfgang Reisner                                                             Aufrufe bisher: 102

 

 

Bahnhof Wulkaprodersdorf neue Park & Ride Anlage

 

Am 6. September 2019 wurde am Bahnhof Wulkaprodersdorf die erweiterte und modernisierte Park & Ride – Anlage eröffnet.

Die Gemeinde Wulkaprodersdorf wurde bei der Umgestaltung der Park- und Verkehrsfläche miteinbezogen und beteiligte sich auch mit einem finanziellen Zuschuss in der Höhe von 10 % bis max. 23.000,– Euro an den Umbaukosten.

Über die Eröffnung wurden die Gemeinderäte von Wulkaprodersdorf jedoch weder informiert noch wurden sie dazu eingeladen.

Mit der neuen Anlage stehen insgesamt 230 Parkplätze am Bahnhof zur Verfügung. Der Bahnhof ist durchgehend barrierefrei zugänglich, sowohl von der Parkplatz- als auch von der Gleisseite und hat nun auch zwei Anschlüsse für Elektroautos, die noch ausgbaut werden können.

Mit dem Ausbau der P&R-Anlage erhält Wulkaprodersdorf als Bahnknotenpunkt wieder mehr Bedeutung. Durch den Direktanschluss an die Bundeshauptstadt und nach Ungarn steht der Bevölkerung und den Pendlern im unmittelbaren Umkreis ein bequemes, sicheres und umweltfreundliches Verkehrsmittel zur Verfügung.

Die Attraktivität des öffentlichen Verkehrs setzt aber auch voraus, dass die Verkehrszeiten den Anforderungen laufend angepasst werden. Derzeit fährt der letzte Zug von Wien nach Wulkaprodersdorf um 22.00 Uhr. Damit ist eine öffentliche Anbindung von Wien ins Burgenland in den Abendstunden nicht ausreichend gegeben.

Mit der Ausdehnung der Arbeitszeit auf 12 Stunden pro Tag arbeiten viele Menschen länger oder verlagern ihre Arbeitszeit auch in die Nachtstunden. Auch das verlockende Freizeit- und Abendangebot wollen zunehmend mehr Leute in Wien nützen und würden dafür gerne mit öffentlichen Verkehrsmittel fahren.

Es wäre daher eine große Verbesserung des Fahrplanangebotes, wenn die Fahrzeiten in den Abendstunden erweitert würden.

Die UDW wird sich dafür einsetzen.

 

erstellt von: Sabine Szuppin                                                            Aufrufe bisher: 33

Über die Vergänglichkeit

Die Vergänglichkeit in der Leichenhalle Wulkaprodersdorf hat bereits Tradition und war die letzten 20 Jahre immer eine tolle und erlebnisreiche Veranstaltung. Und so wird es auch am 1.11.2019 wieder sein!

Werner Guggubauer und Peter Koen haben die Ehre die Vergänglichkeit 2019 künstlerisch zu gestalten. Werner wird mit ausgewählten Texten Peters Darbietung von Orgelwerken von Johann Sebastian Bach, Cesar Franck, Johann Pachelbel und anderen begleiten.

Wann: 1. November 2019 19:30

Wo: Leichenhalle Wulkaprodersdorf (Friedhof Wulkaprodersdorf, Obere Hauptstraße, 7041 Wulkaprodersdorf)

Karten gibt es an der Abendkassa um 20,- Euro oder um 18,- Euro im Vorverkauf bei Willi Wohlrab unter 0664/21720281, bzw. wein@wohlrab.at. Alle Einnahmen aus dem Konzert werden an das Kinderhospiz Netz gespendet. Gerne kann die Spende vor Ort erweitert werden.

Nach dem Konzert gibt es die Möglichkeit zu einem kleinen, gemeinsamen Ausklang im Schenkhaus Wohlrab.