Die UDW gratuliert zu einem besonderen Geburtstag!

In diesen Tagen feierte eine langjährige und allseits beliebte Unterstützerin der UDW einen runden Geburtstag!

Man kann es kaum glauben unsere Anneliese Tullits wurde junge Siebzig!

Unserer jungen 70erin zum Geburtstag 🥂🍾

 

ALLES LIEBE
ZU DEINEM 70. GEBURTSTAG

 

 

 

erstellt von: Wolfgang Reisner, Aufrufe: 63

 

Gemeinderatssitzung 19. Mai 2020

 

Am Dienstag, den 19.5.2020, 19.00 findet die erste Gemeinderatssitzung des heurigen Jahres statt. Diesmal wieder in der Turn- und Mehrzweckhalle, Kirchenplatz 2, 7041 Wulkaprodersdorf.


Die Sitzung ist öffentlich. Das Gemeindeamt hat darüber am 15.Mai verständigt, der Bürgermeister die Gemeinderatsmitglieder am 11. Mai eingeladen. Diese Sitzung findet unter besonderen Verhaltensregeln statt.

Besucher haben sich an die gegebenen Sicherheitsbestimmungen zu halten:

  • Tragen eines Mund-Nasenschutzes
  • Desinfektion der Hände bei Eintreten in die Turn- und Mehrzweckhalle
  • Abstandsregelung einhalten – Sitzordnung im Saal einhalten (keine Veränderung der Sitzuordnung)
  • Nach Ende der Sitzung keine Ansammlungen in- und vor der Turn- und Mehrzweckhalle

Hier finden Sie die Tagesordnung und weitere Hinweise.

 

erstellt von: Wolfgang Reisner                              Aufrufe bisher: 56

 

Manuela’s Garteneck: Paradeiser 2

PARADEISER TEIL 2 – Auspflanzen

Wie sieht es aus – drängen eure Paradeispflanzen auch schon ins Freie? Ich werde sie voraussichtlich Mitte Mai auspflanzen – sobald die Gefahr von Nachtfrösten vorüber ist. Doch bereits jetzt werden sie abgehärtet.

Dazu stelle ich sie tagsüber ins Freie. Anfangs an einem eher windgeschützten und schattigen Platz. Nach und nach gewöhne ich sie an die raueren Bedingungen im Vergleich zu ihrem bisherigen Dasein. Besonders wichtig ist nun auch, darauf zu achten, dass die Pflanzen immer genügend Wasser bekommen. Meist sind sie den Töpfen schon entwachsen und trocknen schneller aus. Eventuell muss man sie auch ein wenig stützen. Hat man sie zu früh ausgesät und/oder zu warm kultiviert, entstehen sehr lange und dünne Triebe.

 

Der Standort wo der Tomatensalat seinen Ursprung hat!

Paradeiser lieben Wärme und mögen nasse Blätter gar nicht. Der beste Standort wäre daher ein überdachter, sonniger Platz. Und wenn dieser Platz auch noch eine Wand aus z.b Steinen hat, die dann die gespeicherte Wärme in der Nacht abgibt, soll das perfekt sein.
Ich habe weder Dach, noch Wand. Jedoch probierte ich einmal ein Folien- Tomatenhaus aus. Mit dem war ich aber nicht sonderlich zufrieden. Der Ertrag war sogar eher schwach und die Kraut- und Braunfäule hatten sie zum Teil trotzdem. Im Gegenteil- jene Pflanzen, die luftig im Freien standen, waren davon viel weniger betroffen. In dem Folienhaus entwickelte sich, trotz geöffneter Fenster, ein ziemlicher Dunst. Und das mögen Paradeiser gar nicht. Mir würde da eher eine Überdachung vorschweben..also ein Carport für Paradeiser 🙂
Paradeispflanzen in einem großen Topf gepflanzt und diesen dann ins Glashaus gestellt, habe ich auch schon probiert. Recht zufrieden war ich da mit der Sorte Indigo Rosa, die normalerweise sehr lange zum Reifen braucht. Aber auch im Glashaus darf die Luftfeuchtigkeit weder zu gering noch zu hoch sein.

 

Das Substrat

Paradeiser sind Starkzehrer und benötigen daher einen dementsprechenden humosen und nährstoffreichen Boden. Daher habe ich bereits den vorgesehenen Platz mit Kompost und Mist, in Form von getrockneten Rinderdung, angereichert. Beim Einsetzen der Pflanzen mische ich etwas Hornspäne unter und lege in das Pflanzloch Brennnesselblätter.
Aber hurtig darauflos düngen sollte man auch nicht. Zu viel Stickstoff kann dazu führen, dass die Pflanze zwar ein schönen und üppigen Blattwuchs hat, aber keine Blüten ansetzt. Auch wenn sich die Blätter einrollen, kann die Ursache ein zu hoher Stickstoffgehalt im Boden sein.

 

Die Rankhilfe

Die Stützstangen, die dann die vielen Kilos Paradeiser mittragen sollen, steckte ich ebenfalls bereits vor einiger Zeit in den Boden. Ich verwende alte Besenstiele oder Pflöcke. Auch die gedrehten Metallstangen für Paradeiser habe ich in Verwendung. Wenn man mit dem Ausgeizen der Pflanzen dahinter ist – sodass sich nicht zu viele Triebe bilden, sind sie recht brauchbar.
Bei der Topfkultur im Glashaus konnte ich aufgrund einer Konstruktion die Pflanzen auf Schnüren wachsen lassen. Aber auch bei dieser Methode ist es wichtig, darauf zu achten, dass sie nicht mehrtriebig wachsen.
Buschtomaten, wie z.b die Sorte Matina, benötigen keine Rankhilfe.
Interessant wäre es auch, Paradeispflanzen ohne jegliche Stütze zu kultivieren. Sie über ein mit Stroh bedecktes Beet kriechen zu lassen. Vielleicht versuche ich das einmal. Vielleicht nächstes Jahr, wenn der Spargel wieder nicht viel dicker als ein Schnittlauchhalm ist….( aber das ist eine andere Geschichte).

 

Die Nachbarschaft

Auch die Nachbarschaft ist ein nicht zu unterschätzender Teil. Heuer werden Zwiebeln und Knollensellerie ihre Nachbarn sein. Wobei die Nachbarschaft mit Knollensellerie nicht ganz so optimal ist, da beide Starkzehrer sind. Aber die Sellerie soll gegen Blattläuse helfen und auch geschmacklich profitieren Tomaten davon.
Ein sehr guter Partner ist der Knoblauch. Diesen pflanze ich auch zwischen Erdbeerpflanzen, da er gut gegen Pilzerkrankungen wirkt. Petersilie und Spinat passen perfekt unter und zwischen den Paradeispflanzen. Somit hat man gleich eine Gründüngung, die nicht nur den Unkrautwuchs eindämmt, sondern auch den Boden vor dem Austrocknen schützt. Verschiedene Salatsorten kann man auch als Unterpflanzung verwenden – auch wenn man die Tomaten- Topfkultur betreibt.

Die Nachbarschaft im Überblick – Paradeiser harmonieren sehr gut mit:
Zwiebel, Lauch, Knoblauch, Karotten, Spinat, Salate, Buschbohnen, Basilikum, Schnittlauch, Petersilie, Tagetes, Ringelblumen, Kapuzinerkresse, Salbei.
Paradeiser harmonieren auch gut mit Knollensellerie und Kohl – man muss nur darauf achten, dass sie genügend gedüngt werden, da diese Starkzehrer sind.

Nicht empfehlenswert ist die Nachbarschaft zwischen Paradeiser und Erdäpfeln, Gurken, Kürbis und Erbsen. Oft leiden diese Pflanzen unter den selben Krankheiten oder es kommt zum Kümmerwuchs, weil sich die Wurzelausscheidungen gegenseitig schaden. Aber ich habe das bezüglich Paradeiser und Erdäpfeln auch schon anders erlebt.

 

Das Aussetzen

Nachdem nun das Wer mit Wem geklärt ist, geht es ans einsetzen. Der Abstand zwischen den Pflanzen beträgt 40cm bis 50cm- je nach Sorte. Es sollte genügend Platz dazwischen sein, damit sie luftig stehen.
Wie bereits erwähnt, gebe ich einige grob zerkleinerte Brennnesselblätter in das Pflanzloch. Die Zersetzung gibt Wärme und Nährstoffe ab. Ich setze sie leicht schräg ein. Dadurch bilden sich viele Wurzeln. Je nach dem wie kräftig und belaubt die Pflanzen bereits beim Einsetzen sind, entferne ich die untersten Blätter. Bei zarten Pflanzen mache ich das erst, wenn sie sich angewurzelt haben. Ansonsten wäre das zu viel Stress für sie.
Auf das Anbinden nicht vergessen, damit das zarte Pflänzchen nicht im Wind abbricht oder gar davon fliegt 😉 und dann gießen. Am besten mit Regenwasser oder wenigstens mit abgestandenen, aber vor allem nicht mit kaltem Wasser.

Nun werden sie regelmäßig gegossen – aber die Blätter sollen dabei nicht nass werden. Um ein Anspritzen der untersten Blätter beim Gießen zu verhindern, kann man auch einen kleinen Blumentopf direkt neben der Pflanze leicht schräg eingraben und gießt dort das Wasser hinein.

So, vom Samenkorn bis zum Einsetzen der Pflanzen ist es nun geschafft. Wir kommen dem selbstgemachten Ketchup immer näher. Aber jetzt lassen wir sie mal wachsen. 😉

Über Pflege, Krankheiten und Ernte dann demnächst.

Bis dahin Grüner Daumen hoch,
viel Spaß beim Garteln und

alles Gute wünscht euch

Manuela

 

 

 

erstellt von: Manuela Semeliker, Aufrufe: 28

 

Coronavirus – Gesunde Covid-19 Patienten für Plasmaspenden gesucht

In einer Pressekonferenz vom 7.5.2020 bittet Gesundheitsminister Anschober die Bevölkerung, im Kampf gegen das Virus Blut zu spenden. Blutplasmaspenden von Patienten, die bereits vom Coronavirus geheilt sind, können schwer an Corona Erkrankte retten.

Aus dem Plasma lassen sich Antikörper gewinnen, die für die Behandlung wichtig sind. Außerdem benötigen Forscher Plasma um aus den Antikörpern einen Impfstoff herzustellen, Kurier7.5.2020 Anschober bittet um Plasmaspenden, Steirer nach Blutplasmabehandlung genesen. Ebenso berichtete der Gesundheitsminister über die positive Entwicklung der Corona-Situation nach den Ausgangslockerungen.

An der MedUni Graz konnten drei Patienten durch eine Plasmatherapie gerettet werden. Einer davon wurde bereits entlassen. Der Mediziner Robert Krause berichtete über die Therapie an der MedUni Graz. Der bereits genesene Patient lag in einem sehr schlechten Zustand auf der Intensivstation und leidet seit seiner Geburt an einer Immunschwäche. Man  entschloss sich schließlich, ihn mit den Antikörpern eines passenden Plasmaspenders zu behandeln. Vier Tage später konnte er bereits auf die Normalstation verlegt werden.

Das Rote Kreuz sucht Menschen, die nachweislich an Covid-19 erkrankt waren und seit mindestens 14 Tagen wieder gesund sind. Sie können Lebensretter für andere Covid-19-Patienten werden. Die im Blutplasma von Genesenen vorhandenen Antikörper helfen schwer erkrankten Personen, ihre Infektion zu besiegen.

Die Suche nach wieder gesunden Covid-19-Plasmaspendern läuft auf Hochtouren. Wer also nachweislich nach einer Covid-19 Infektion geheilt ist, kann sich beispielsweise telefonisch oder per Mail in einem Plasmazentrum melden (+43 (0)120 609 2538 oder plasmaspende@takeda.com), oder beim Roten Kreuz melden um einen Termin zu vereinbaren.

 

erstellt von: Wolfgang Reisner ,                 Aufrufe bisher: 33

A3 Verlängerung – Landtag beschließt Streichung aus dem Bundesstraßengesetz

Am 16.April 2020 wurde im Bgld. Landtag mit großer Mehrheit der Antrag angenommen, in einer Entschließung den Bund aufzufordern, die Verlängerung der A3 aus dem Bundesstraßengesetz zu streichen. Damit hat der seit 17 Jahren andauernde Kampf der Bürgerinitiativen gegen den Ausbau der A3 an die ungarische Grenze einen großen Etappensieg errungen.

 

Die überparteiliche Bürgerinitiative BIG A3 geht davon aus, dass auch der Nationalrat mit Mehrheit dem Wunsch des Burgenlandes folgen wird und teilt in einer Presseaussendung mit:

„Unser viele Jahre dauernder Einsatz für die Lebensqualität in den Anrainergemeinden der A3 wird sich hoffentlich bald lohnen. Die BIG A3 wird auch in Zukunft präsent sein und nicht nachlassen. Wir werden uns vorrangig der Erstellung eines regionalen Verkehrskonzepts für den Raum Ödenburg, Eisenstadt und Mattersburg widmen. Insbesondere der Frage, wie die Verkehrsströme von und nach Ungarn umweltverträglich gelenkt werden könnten.

Doch allein damit ist das Verkehrsproblem in der Region noch nicht gelöst. Die Corona-Krise hat gezeigt, dass wirtschaftliche Abhängigkeit von fernen Ländern riskant ist, enorme Transportkosten verursacht, Lärm erzeugt und unsere Umwelt verschmutzt.

Jetzt ist umdenken angesagt: Mehr regionale Kreisläufe nutzen und weniger internationale Abhängigkeit. Diese längst fällige Korrektur der Globalisierung wird uns helfen, die Transportkolonnen einzubremsen.” BIG A3 – Presseaussendung 17.4.2020

 

BIG-A3 – website
Bgld. Landtag Entschließungstext 16.4.2020

Unsere Beiträge zum Thema finden Sie unter: A3-Verlängerung

 

 

erstellt von: Wolfgang Reisner , Aufrufe bisher: 48