Wulkaprodersdorfer im ORF Funkhaus Wien

Am Sonntag den 31.03.2019 um 13:30 h wird in Dobar Dan Hrvati ein Beitrag über eine Gruppe kulturinteressierter WulkaprodersdorferInnen gesendet.

Diese Gruppe unternimmt in monatlichen Abständen Ausflüge mit interessanten Zielen.  Uns erreichte der Brief eines der Initiatoren:

“WIR sind eine lose Gruppe von größtenteils Pensionisten mit kulturellem Interesse und hatten  2015 die Idee, in unserer nahegelegen Bundeshauptstadt Wien einige Kulturdenkmäler, Museen usw. zu besuchen. Und das machen wir beinahe monatlich und haben seit Beginn um die 30 Ausflüge gemacht.

Einige Museen, Kirchen, Galerien (wie die Albertina, das Leopoldmuseum, das MAK usw.) mehrere Rundgänge mit Schwerpunkten im 1. Bezirk, aber auch in Klosterneuburg, St. Pölten, Sopron, Györ und Szombathely und Bratislava. Sowie die UNO-City, den Donauturm, das GM Werk in Aspern und VW-Werk in der Slowakei und vieles mehr.

Im April werden wir die NÖ Landesausstellung in Wr. Neustadt besuchen. Nach den jeweiligen Besichtigungen mit Führungen gibt’s dann immer in einem ausgesuchten Restaurant ein gemeinsames Essen. Wir machen alle Ausflüge immer mit dem Zug ab WP und weiter ebenfalls mit öffentlichen Verkehrsmitteln und sind meist zwischen 10 bis zu 30 Personen.”

 

Natürlich findet auch der ORF Burgenland, dass man über solche Aktivitäten berichten muss:

“Zu unserem gestrigen Ausflug ins ORF-Funkhaus mit 25 Teilnehmern konnte ich die kroatische Redaktion des Bgld. ORF gewinnen, einen Beitrag über diesen Ausflug zu gestalten.

Als Redakteurin begleitete uns Silvija Buczolich mit einem Kamerateam von der Abfahrt am Bahnhof in Wulkaprodersdorf, unterwegs im Zug, bei der Führung im Funkhaus und schließlich auch beim Essen in einem urigen Alt-Wiener Gasthaus.

Uns hat’s Spass gemacht und ich denke, wir haben damit einen Beitrag über Aktivitäten in Wulkaprodersdorf hinaus ins ganze Burgenland gemacht.
Liebe Grüße Richard”

 

Bei diesem Ausflug wurden viele Interviews gemacht und Eindrücke gefilmt.

 

Diese Eindrücke können Sie in der ORF Sendung Dobar Dan Hrvati im Beitrag am Sonntag den 31.03.2019 um 13:30 h miterleben.

Bürgerbeteiligung – Wenn die Bürger mitreden wollen.

Immer mehr Bürger – so auch viele WulkaprodersdorferInnen – wollen ihr engeres Lebensumfeld direkt mitgestalten. Sie möchten bei wichtigen Projekten in ihrer Gemeinde mitreden.

Transparenz und sachgerechte Informationen über die Vorhaben der Gemeindepolitik und die Tätigkeiten der Gemeindeverwaltung (Gemeindeamt) sind die ersten Voraussetzungen für eine Beteiligung und damit für die Zufriedenheit der GemeindebürgerInnen.

Eines ist unbestritten, die Zufriedenheit mit der Lokalpolitik steigt, wenn die GemeindebürgerInnen  vermehrt in Entscheidungen eingebunden werden:

Während die Gemeindeversammlungen bis 1.12.2016 im Burgenland in der  Gemeindeordnung zwingend einmal im Jahr von Amts wegen vorgeschrieben waren, können sie nunmehr nur mehr freiwillig durch den Bürgermeister  einberufen werden. Erinnern Sie sich an die letzte Versammlung in Wulkaprodersdorf? Selbst der Gemeindebund empfiehlt, die GemeindebürgerInnen zumindest einmal jährlich in einer öffentlichen  Gemeindeversammlung über die wichtigsten Gemeindeangelegenheiten zu informieren und zu befragen.

Einige Bundesländer (nicht das Burgenland) haben schon seit mehreren Jahren über die angeführten Bürgerrechte hinaus weitere neue Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung und der direkten Demokratie in ihre  Gemeindeordnungen aufgenommen.

Einige Beispiele:

  • Bürgerfragestunden zu tagesordnungsbezogenen Themen an den Bürgermeister und Gemeindevorstandsmitglieder,
  • Veröffentlichung der Verhandlungsschriften im Internet,
  • Einbindung der Gemeindbürger in Raumplanungsverfahren
  • und viele mehr.
Die UDW setzt sich seit ihrem Bestehen dafür ein, dass die im Burgenland gesetzlich vorgesehenen Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung auch in Wulkaprodersdorf genutzt werden! Insbesondere die jährliche Gemeindeversammlung!

Denn wir finden, dass die Informationsblätter der Gemeinde (oder besser des Bürgermeisters) und die der Gemeinderatsfraktionen oft nur einen Teil der getroffenen Entscheidungen im Gemeinderat beleuchten. Dies gilt natürlich auch für unsere Beiträge! Wir sind der Ansicht, dass Gemeindepolitik eine breite Basis braucht. Das Recht die offiziellen Teile der Gemeinderatssitzungen zu besuchen, die Sprechtage des Bürgermeisters und die bisher angebotenen Informationen für die Bevölkerung sind zuwenig.

Doch warum scheuen die meisten unserer Lokalpolitiker die Form eines moderen Dialogs mit der Bevölkerung. Einem Dialog – nicht nur mit der eigenen Wählergemeinde – sondern mit einer breiteren Einwohnerschaft?

Die Hauptargumente der politisch Verantwortlichen gegen diese Beteiligung der Gemeindebürger sind:

  • fehlendes Interesse
  • kostet unnötige Ressourcen (für Gemeindeamt, Bürgermeister und Gemeinderat)
  • fehlendes Fachwissen der Gemeindebürger
  • durch Streit und viele unterschiedliche Ansichten wird Zeit vergeudet
  • Bürgermeister und Politiker wissen aus Erfahrung was die Bevölkerung möchte und sie sind dafür gewählt um Entscheidungen zu treffen

 

Doch die Realität ist anders und ganz überascht zeigen sich unsere politisch Verantwortlichen wenn:

  • beim Thema Bauland so viel Zuhörer in den Gemeinderatssaal kommen, dass dieser zu klein wird,
  • wegen einer geplanten Bahnschleife mit 8m hohem Kreisverkehr hunderte Betroffene auf die Straße gehen und demonstrieren,
  • immer mehr Bürgerinitiativen enstehen, weil Lärm- und Verkehrbelastung unerträglich wird,
  • Bürger unruhig werden, weil die angekündigten und im Gemeinderat beschlossenen Vorhaben (Bsp. 30 km/h Zone, Entfernung Verbotstafel beim RHB mit Naherholungswert ua.) monatelang verschleppt werden.

Wir möchten, dass alle WulkaprodersdorferInnen ihre Sorgen und Anliegen auch öffentlich vorbringen können und Antworten der Verantwortlichen auf ihre Fragen bekommen! Denn:

 

UDW steht für

Informiert sein
Mitmachen
Mitreden
Mitgestalten
Mitentscheiden

 

PS:
Dialogorientierte Einwohner-/Bürgerversammlungen können dazu beitragen, mehr Transparenz zu schaffen, Vertrauen aufzubauen, Konflikten vorzubeugen und tragfähige und akzeptierte Entscheidungen zu treffen.  Gemeinden die moderne Beteiligungsformen umsetzen setzen daher auch auf von Fachleuten begleitete Dorfentwicklungsprozesse! Eine breite Diskussion bringt Qualität und Akzeptanz.

 

erstellt von: Wolfgang Reisner

EU Wahl 2019 – Wahltag 26.5.2019

Sie können am 26. Mai 2019  19 österreichische Mitglieder des Europäischen Parlaments wählen (Wahlinfo BMI). Dabei handelt sich um eine Direktwahl, bei der die Stimme für eine kandidierende Partei abgegeben wird. Welche Kandidatinnen / Kandidaten in das Europäische Parlament kommen ergibt sich – abhängig vom Wahlergebnis – nach deren Reihung innerhalb der Partei (sowie den Vorzugsstimmen, Information EU-Wahlen, österreich.gv.at)

Das EU-Parlament ist eines der beiden gesetzgebenden Gremien der EU. Zusammen mit dem EU Rat werden durch das Parlament Gesetze und der EU-Haushalt beschlossen. Die Vorschläge dazu kommen von der EU-Kommission. Diese Gesetze gelten für alle Mitgliedstaten der EU .  Österreich ist als EU-Mitglied verpflichtet, die eigenen Gesetze und Verordnungen an dieses EU-Recht anzupassen.   Darüber hinaus überwacht das EU-Parlament die Arbeit der Kommission und der anderen EU-Einrichtungen und arbeitet mit den nationalen Parlamenten der Mitgliedstaaten zusammen (Österreich Verbindungsbüro EU-Parlament). Wir haben einige Informationen zur EU auf unserer Service Seite zusammengestelt.

Die UDW veranstaltet am 23.4.2019, 19.00h gemeinsam mit der SPÖ Wulkaprodersdorf eine Podiumsdiskussion anlässlich dieser Wahl unter dem Thema:

Was für ein Europa wollen wir?

Wir haben versucht auch die Bürgermeisterpartei für dieses Zukunftsthema zu interessieren und als “gesprächsbereite Partei mit Weitblick” mit ins Boot zu holen. Leider vergeblich!

 

Vielleicht denken aber auch Sie:
Inwieweit betrifft diese EU-Wahl Wulkaprodersdorf? Was geht uns das an?

 

Alle EU-Gesetze und EU-Richtlinien haben Auswirkungen bis weit in die einzelnen Regionen der Mitgliedstaaten. Sie betreffen uns täglich.

 

Wir führen nur einige wenige Themen an die auch Wulkaprodersdorf und seine Einwohner betreffen. Klicken Sie auf das Themen lesen Sie die nähren Informationen und entscheiden Sie selbst ob Sie betroffen sind:

Gentechnikfreie Lebensmittel (Umweltbundesamt)
Ausbau und Förderung der EU-Transitrouten (Austria-Forum)
Ziel 1 – und Phasing out Fördermittel Kultur, Bildung, … (RMB Burgenland)
Landwirtschaft und Agrarpolitik, Fördermittel, Regelungen (Land schaft Leben)
Glyphosat Verbot oder Verlängerung (EFSA)

Im Europäischen Parlament gibt es nicht wie etwa im österreichischen Parlament Regierungs- und Oppositionsparteien. Stattdessen gibt es wechselnde Mehrheiten, je nachdem, welches Thema gerade bearbeitet wird. Die einzelnen Abgeordneten und Fraktionen können bei jeder Abstimmung selbst entscheiden, für welchen Entwurf sie stimmen.

Mit ihrer Wahl können Sie diese Abstimmungen beeinflussen!

 

Garten und Natur

Liebe Gartenfreunde!

Manuela Semeliker hat den Garten als Hobby und wurde im Vorjahr mit ihrem Garten ausgezeichnet. Sie möchte gerne ihre Erfahrungen und Tipps in einem Arbeitskreis weitergeben.

Für die UDW war und ist Natur und gesundes Essen ein wichtiges Anliegen. Diese Themen haben wir unter dem allseits bekannten LOGO jahrelang umgesetzt:

Daher freut es mich besonders, dass wir mit Unterstützung von Manuela eine Arbeitsgruppe bilden wollen und uns dazu am 25.3. um 17.00 Uhr bei ihr zu Hause 7041 Wulkaprodersdorf in der Feldgasse 4e treffen.

Für die zukünftige Arbeitsgruppe würden wir uns über viele TeilnehmerInnen und UnterstützerInnen freuen. Du bist herzlich eingeladen mit zu tuen.

Ich freue mich schon darauf und hoffe dadurch wieder mehr Zeit in der Natur zu verbringen.

Sabine Szuppin

 

Die Startveranstaltung und Gründung der Arbeitsgruppe findet am 25.3.2019 17.00, in Manuela Semelikers Garten, Feldgasse 3e, Wulkaprodersdorf statt.

Themen- u. Ideensammlung (Ideen von Manuela):
-Bokashi- Kompost
-Gemüsepflanzen wie z.b Paradeiser, Paprika…vorziehen
-Garen mit der Kochkiste
-Ökologische Putzmitteln ( ich z.b stelle schon seit langem einen Klarspüler für den Geschirrspüler selbst her)
-Erlangen der Natur im Garten-Plakete
“Grünen Daumen”-Stammtisch
– gemeinsame Ausflüge zu “offenen Gartentüren”, Gartenveranstaltungen ….

 

Wir werden in unserer Zeitung über die Veranstaltung berichten.

Und  an dieser Stelle werden wir Sie regelmäßig über die Tätigkeiten von Garten&Natur informieren.

A3: Ungarn baut Anschluss bis Grenze

Bereits Juli 2018 haben wir von der Verlängerung der Autobahn M85 in Ungarn berichtet (M85 – das Anbindungsstück zur A3). Die M85 ist die logische Verbindungsstrecke aus Ungarn zur A3 auf einer der großen Europäischen Transitrouten. Nun wird in Ungarn der Abschnitt (Györ – Sopron) durch die STRABAG gebaut und die Planung der Verlängerung bis zur Grenze nach Klingenbach nimmt konkrete Formen an wie der ORF am 8.2.2019 berichtet.

Das Verbindungsstück der A3 auf österreichischer Seite zwischen Wulkaprodersdorf und Klingenbach fehlt derzeit noch. Verhandlungen zwischen der ASFINAG und den ungarischen Autobahnbetreibern NIF haben bereits stattgefunden und weitere Verhandlungen sind in Aussicht gestellt. Der ungarische Wunsch auf eine Verbindung zwischen A3 und M85 ist unüberhörbar.

Die Anrainergemeinden der A3 (Großhöflein, Klingenbach, Müllendorf, Siegendorf, Wulkaprodersdorf und Zagersdorf) versuchen seit Jahren die  Verlängerung der A3  zu verhindern. Bereits jetzt sind die A3 Anrainer bis an die Erträglichkeitsgrenzen durch Lärm- und Feinstaub belastet. Mit der Verlängerung wird eine Steigerung des Verkehrs und zusätzliche Belastungen befürchtet.

Bisher konnten die Anrainer in der Ablehnung der A3 Verlängerung auf die Unterstützung der Landespolitik zählen.  Wer sich die aktuellsten Wortmeldungen der Landesverantwortlichen genau anhört bemerkt jedoch eine Änderung in der Wortwahl bei der Unterstützung der Anrainergemeinden:

Anfang 2018 war zu hören: “Keine A3 Verlängerung ohne Zustimmung der Gemeinden“. Die Verlängerung wurde vom Einvernehmen mit der Bevölkerung über eine Zustimmung bei einer Bürgerbefragung oder von Gemeinderatsbeschlüssenabhängig gemacht.

Anfang 2019 wird von der Notwendigkeit der “Erfüllung von Lärmschutzmaßnahmen entsprechend  den “Wünschen der Gemeinde und im Sinne der Bevölkerung gesprochen. Also weg von der kategorischen Forderung einer Zustimmung der Anrainergemeinden hin zur erforderlichen Erfüllung von Lärmschutzwünschen der Anrainer durch die ASFINAG.

 

Doch machen Sie sich selbst ein Bild:

Februar 2018
LR Doszkozil in einer Aussendung der SPÖ anlässlich einer Pressekonferenz (Zagersdorf 22.2.2018):  „Eine Verlängerung der A3 kommt nur dann in Frage, wenn alle Forderungen der Gemeinden erfüllt werden. Sollte das nicht der Fall sein, kommt der Ausbau nicht“. Stellvertretend für die betroffenen Gemeinden bedankte sich der Siegendorfer Bürgermeister Rainer Porics bei Doskozil und Eisenkopf für die kompromisslose Unterstützung. „Wir stehen unseren Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürgern im Wort und freuen uns, dass es ohne Zustimmung der Gemeinden keine Verlängerung der A3 geben wird!“, so Porics. 

Mai 2018
Anlässlich der Fragestunde der Landtagssitzung am 29. Mai 2018 zitiert Hans Gsellmann auf meinbezirk.at Straßenbaulandesrat Hans Peter Doskozil (SPÖ)  „Wenn die ASFINAG bei Verlängerungsplänen nicht auf die Wünsche der Gemeinden eingeht, dies nicht im Einvernehmen geschieht, dann wird es die A3-Verlängerung nicht geben.” Ob dies in den Gemeinden mittels Gemeinderatsbeschluss oder samt vorhergehender Bürgerbefragung erfolgt, will Doskozil den Anrainergemeinden überlassen. „Diese müssen sich final entscheiden – dafür oder dagegen. Sobald sich eine Gemeinde dagegen entscheidet, wird es nicht möglich sein, dieses Gesamtprojekt zu realisieren“, stellt Doskozil klar.

Februar 2019
LR Doszkozil in einem Interview mit dem ORF Burgenland Man habe landesseits vereinbart, dass es die A3-Verlängerung nicht geben werde, wenn die Lärmschutzmaßnahmen in diesem Bereich „nicht auch den Wünschen der Gemeinde und im Sinne der Bevölkerung ausfallen“ – auch wenn in Ungarn bis zur Grenze gebaut werde. Es liege nun an der ASFINAG diese Lärmschutzmaßnahmen zu planen bzw. zu realisieren, so Doskozil im Interview mit dem ORF Burgenland. Die frühere Aussage des Landesrats:  „Ob eine Transitstrecke durch das Burgenland gebaut wird, sollte im Burgenland und nicht in Ungarn entschieden werden“, scheint immer mehr an Ernst zu verlieren.