Zeitung April 2019

Unsere neue UDW Zeitung April 2019 ist fertig.

Die Artikel  können Sie auch in unseren HP Beiträgen mit zusätzlichen Details und Links zu Hintergrundinformationen nachlesen – jederzeit aktuell.
Die UDW Zeitung beinhaltet folgende Themen:

 

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Naturraum Wulka – Rückhaltebecken

Naturraum Wulka  – Die Wulka als erlebbarer  Naherholungsraum.

2009 wurde als Ergebnis eines Dorfentwicklungsprojekts mit Bürgerbeteiligung ein Leitbild mit Zielen und Projektideen erarbeitet. Dieses Leitbild wurde im Gemeinderat einstimmig beschlossen und ist für zukünftige Entscheidungen verbindlich. Ein darin enthaltenes Ziele ist die Aufwertung der Wulka als Erholungs- und Naturraum. Mit der Fertigstellung der Rückhaltebecken Wulka kann eine dieser ZIELVORGABEN weiter umgesetzt werden:

1. Qualitätsvolle ökologische Nutzung als Naherholungsraum
2. Begegnungsstätte und Kommunikation
3. Förderung der Gesundheit (Freizeit, Erholung, Bewegung, Mobilität, Spielfläche, …)
4. Rastmöglichkeiten

 

Zielgruppe:
Gesamte Bevölkerung von WP und ‘Durchreisende’, junge und alte Menschen, Kinder, Hundebesitzer, Sportbegeisterte (Läufer, Radfahrer, …), Naturliebhaber

Maßnahmen, die aus Sicht der UDW gesetzt werden sollten:
1. Sitzgelegenheiten schaffen: pflegeleicht, witterungsbeständig,unter Baumschatten, Naturmaterialien: Steinplatten, Baumstamm, Holzpaletten,
2. Saubere Umwelt: Abfallbehälter, auch f. Hundegackerl
3. Fahrverbot und Absperrung der Zufahrt für PKW’s

In der letzten GR Sitzung wurde ein Wegeplan mit Beschilderung für die richtige Benutzung des Gebietes einstimmig beschlossen. Die UDW hat einen ergänzenden Plan für die Aufstellung von Bänken, Tischen, Abfallbehälter, …. eingebracht. Es ist uns schon seit Jahren ein großes Anliegen, dass Rastplätze im gesamten Ortsgebiet geschaffen werden. Die UDW hat daher auch selbst  lila Bankln im Dorf aufgestellt.

Lageplan des folgenden Wegeplans ‘RHB Wulka’

 

Der Wegeplan für das Gebiet RHB Wulka (aquaalta Dipl.Ing.Bodi) und unsere Ergänzungsvorschläge für Sitzgelegenheiten ua. (sie können in den Plan hineinzoomen oder ihn mit “Download” in einem gesonderten Fenster öffnen):

 

PKW-Kolonne im Rückhaltebecken:
Um ihren Hunden den Auslauf zu bieten, fahren HundebesitzerInnen bis zu den Wasserbecken im RHB. Dort bildet sich oft eine richtige PKWKolonne. Das behindert die anderen BenutzerInnen und auch die Fauna und Naturlandschaft.
Die UDW hat daher unter dem TOP ‘Hochwasserschutz – RHB Wulka’ beantragt, dass der Weg der an den beiden Rückhaltebecken vorbeiführt, für den PKW-Verkehr gesperrt wird.

 

Einige Etappen auf dem Weg zum Naherholungsraum – RHB Wulka

Dem Wegeplan sind schon viele Diskussionen im Gemeinderat vorangegangen und die Rampe auf den Damm ist schon mehrmals nachgebessert worden: zur Erinnerung.

 

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Verkehr in und um Wulkaprodersdorf

Erhöhung der Verkehrsicherheit im Ortsgebiet

In der Ausgaben von Bei uns im Dorf – 1/2018 berichtete der Obmann des Bau- und Verkehrsausschuss (Udo Bochers ÖVP) über folgende Vorhaben. Zitat:

….. Viele Gründe sprechen für die Einführung von Tempo 30 km/h auf Abschnitten, in Zonen oder im gesamten Ortsgebiet. An erster Stelle steht dabei die Frage der Verkehrssicherheit….. Die Verkehrsstatistik zeigt, dass vor allem ältere Menschen und Kinder ein hohes Risiko tragen, sind sie doch die schwächsten Verkehrsteilnehmer. ….

Geringere Geschwindigkeiten geben den verschiedenen Nutzungsansprüchen des dörflichen Lebens Raum. ….. Besonders positv wirken sich Geschwindigkeitsbeschränkungen auf die Situation in Wohngebieten aus. Beispiele zeigen, dass Tempobeschränkungen von 50 auf 30 km/h deutlich wahrnehmbare Lärmreduzierungen bewirken…

Ich persönlich bin ein leidenschaftlicher Autofahrer und stand anfangs einer Geschwindigkeitsbeschränkung sehr kritisch gegenüber. Je länger ich mich dann aber mit diesem Thema befasst habe, haben mich die oben gennnten Argumente zu der Überzeugung gebracht, dass es durchaus Sinn macht, in unserer Ortschaft eine Temporeduktion einzuführen.

 

Wir waren freudig überrascht und meinten, dass eine unserer langjährigen Forderungen nun gemeinsam umgesetzt werden könnte.

Nachdem aber  ein Jahr lang keine Maßnahmen in Richtung des angekündigten Vorhaben durch die ÖVP gesetzt wurden, hat die UDW in der letzten GR Sitzung (28.3.2019.) einen Antrag um Temporeduzierungen eingebracht:

Grundsatzbeschluss für einer Tempo-30-Zone für die Straßenbereiche Obere und Untere Gartengasse und die Feldgasse samt den einmündenden Nebengassen.

 

Unsere Ziele:
In den beiden Straßen befinden sind die Ein- u. Ausgänge des Gemeindekindergartens sowie in der Ob. Gartengasse die ‚Hofgemeinschaft Flügelschlag‘ als Therapiestätte und Treffpunkt für Eltern mit Kindern. Wir möchten das Wohngebiet besonders für Kinder, Jugendliche und ältere Menschen verkehrsicher machen. Gleichzeitig soll damit auch die Lebens- u. Wohnqualität gefördert und die Umwelt entlastet werden. Denn Tempo 30 bietet – wie auch der ÖVP Obmann beschreibt – eine deutlich höhere Verkehrssicherheit, mehr Lebensqualität in den Wohngebieten, weniger Lärm und weniger Schadstoffe. Lesen sie auch unsere Beiträge: Thema Schulweg oder Verkehr im Ort menschengerecht gestalten.

Der Antrag wurde mehrheitlich mit den Stimmen der ÖVP abgelehnt, weil man erst einen Sachverständigen befassen möchte. PS: Dieser Sachverständige befand sich einige Tage vor der GR-Sitzung im Gemeindeamt Wulkaprodersdorf.

 

Dorfentwicklungsziele 2009 – leere Absichtserklärungen?

Foto: Marktgemeinde Wulkaprodersdorf, Agenda21 Dorferneuerung

Zwischen 2007 und 2009 wurde in Wulkaprodersdorf ein umfassendes Dorfentwicklungsprojekt mit Bürgerbeteiligung durchgeführt. Breite Teile der Bevölkerung, Fachleute und die Gemeinderatsfraktionen haben daran mitgearbeitet. Die gesammelten Ergebnisse – also die Zielvorstellungen daraus – wurden in einem Leitbildkatalog formuliert und im Gemeinderat einstimmig mit ZUSTIMMUNG ALLER PARTEIEN  beschlossen.

Eines dieser Ziele befasst sich mit dem Verkehr:

Verbesserte Lebensqualität durch erhöhte Verkehrssicherheit mit der Massnahme innerörtlichen Verkehr zu reduzieren.

  • Temporeduzierung auf 30 km/h und Kontrolle
  • Bewusstseinsbildung und Sensibilisierung
  • Rückbaumaßnahmen

Leider scheinen sich nicht alle Parteien an diese beschlossen Ziele erinnern zu können.

Geschwindigkeitsreduzierung auf der B 50 entlang des Ortsgebiets

Aus Sicherheitsgründen und auch um eine Lärmreduzierung auf der am Ortsgebiet vorbeiführenden B 50 zu erreichen, wurde im Oktober 2017 von betroffenen Bürgern und der Gemeinde Wulkaprodersdorf bei der BH Eisenstadt ein Antrag auf Verordnung einer Geschwindigkeitsbeschränkung von 70 km/h entlang des Ortsgebietes gestellt. Dazu wurde auch das vorliegende Lärmgutachten der Gemeinde an die BH Eisenstadt übermittelt.

 

Eineinhalb Jahre – und mehrere Urgenzen – später kam die knappe Antwort über die Ablehnung des Antrages durch die Bezirkshauptmannschaft Eisenstadt per Mail an den Vertreter der Initiative. Die Gemeinde wurde über die Ablehnung nicht informiert.  Zitat:

 

Sehr geehrter Herr…

Nach eingehend durchgeführtem Ermittlungsverfahren kann die Herabsetzung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h auf 70 km/h auf der B 50 im Freilandabschnitt Wulkaprodersdorf  nicht befürwortet werden.

MfG

 

Die UDW hat am 10.4.2019 eine Anfrage an die BH Eisenstadt gerichtet und noch einmal um Prüfung und Durchführung einer Temporeduzierung ersucht.

 

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Verkehr im Ort menschengerecht gestalten!

Dorfentwicklungsprojekt 2009

Aufgrund der langjährigen UDW Initiative wurde im Vorjahr in Wulkaprodersdorf ein weiterer Schritt zum Dorfentwicklungsprozess gestartet. Gemeinsam mit  Beratern aus den verschiedenen Bereichen versuchen alle im Gemeinderat vertretenen Parteien über Parteigrenzen hinweg die drängensten Probleme die unser Dorf bewegen zu diskutieren und Aktionspläne zur Lösung zu erarbeiten. Diese Vorschläge werden dann dem Gemeinderat zur Entscheidung (Beschluss) vorgelegt. Denn es muss etwas weitergehen in unserem Dorf.

Wir werden Sie in unseren Beiträgen über die einzelnen Projekte informieren (Beispiele: Gemeindeamt, Bildungscampus, Betriebsgebiete, Bauland, usw.). Heute möchten wir Ihnen eines der Leitbilder von 2009 des damaligen Dorfentwicklungsprozesses mit Bürgerbeteiligung vorstellen:

Verbesserung der Lebensqualität und
Erhöhung der Verkehrssicherheit im Dorf

 

Durchzugsverkehr messbar reduzieren
  • Verlegung der B 16 auf den Autobahnzubringer = „echte Umfahrung Wulkaprodersdorf“ mit Bau einer Auf- und Abfahrt vom Autobahnzubringer auf die B50
  • Umwidmung der Wienerstraße in eine Gemeindestraße
  • Verkehrsberuhigende Maßnahmen, wie z.B. Tempobeschränkung für das gesamte Ortsgebiet auf 30 km/h, bauliche Maßnahmen setzen, usw.
Innerörtlichen Verkehr messbar reduzieren und sicherer machen
  • Erstellung eines nachhaltigen Mobilitätskonzeptes
  • Temporeduzierung auf 30 km/h und Kontrolle
  • Bewusstseinsbildung und Sensibilisierung (durch Informationen, Aktionen) bei Entscheidungsträgern und Ortsbevölkerung – „Gesundheitsoffensive durch Radfahren und Zufußgehen“ oder „Länger gesund leben durch Radfahren und Zufußgehen“
  • Rückbaumaßnahmen
  • Vorbildwirkung durch Eltern und Personen des öffentlichen Kommunallebens erzielen: Veranstaltungen (z.B. autofreier Tag), Vorträge, Informationen in Gemeindezeitung, …
  • Radfahren sicher und attraktiv machen: Radfahrkonzept erstellen und umsetzen: Anschaffung von Radständern im öffentlichen Raum (z.B. vor der Schule, Kindergarten, Gemeinde, Kirche, Geschäfte, usw.), versperrbare Radständer bei den Haltestellen der Busse und Bahn, Kinderradfahrtraining
  • Zufußgehen attraktiv machen: wie z.B. mehr Sitzgelegenheiten und kurze Wege schaffen („Dorf der kurzen Wege“) – Raumplanungskonzept als Lenkungsinstrument nützen, Schulwegsicherung, Schulprojekte zur Mobilität der Schulkinder
  • Einrichtung einer Fußgängerzone auf der Hauptstraße, z.B. zu Sonn- und Feiertagen
Öffentlicher Verkehr als ernstzunehmende Alternative
  • Bekanntmachung und Übersicht der Fahrpläne – Leporello, Lesbarkeit der Fahrpläne verbessern
  • Fahranzeigedisplay bei allen Haltestellen
  • Fahrpläne von der Gemeinde überprüfen und mit den Verkehrsunternehmen abstimmen
  • Gemeinschaftsnetzkarte und Jahreskarte von der Gemeinde anschaffen und verwalten
  • Mobilität älterer Menschen unterstützen durch Anschaffung eines Gemeinschaftsautos (Hybrid, Elektroauto), Gemeinderäder und Ruftaxi
  • Fahrgemeinschaften fördern, Mitfahrbörse: Infos durch Infopoint vor der Gemeinde, Homepage, Tafel, Plakatständer
Keine Transitwege für den überregionalen Verkehr
  • Kein Ausbau der A3 gemäß Volksbefragung und Gemeinderatsbeschluss
  • „echte Umfahrung Wulkaprodersdorf“ schaffen durch den Bau einer Auf- und Abfahrt vom Autobahnzubringer auf die B50
  • Bahnschleife – wenn Ausbau, dann so gestalten, dass die Lebensqualität der Menschen sichergestellt ist

 

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Zeitung Dezember 2018

Unsere neue UDW Zeitung Dezeber 2018 ist fertig.

Sie beinhaltet folgende Themen:

  • Unser Dorf Weiterentwickeln – Dorfentwicklung
  • Schaffung von Bauplätzen
  • Aufschliessungsgebiet Mühlgasse
  • Baugrundschlamassel der ÖVP
  • Gemeinderatssitzungen
  • Kindergarten
  • Umgebungslärm
  • UDW Klausur
  • Gebetshaus oder Gaststätte
  • Adventmarkt