Garten und Natur

Liebe Gartenfreunde!

Das erste Stammtischtreffen “Garten und Natur” von Manuela Semeliker ist vorbereitet.

Wer sich für dieses Zeichen des nachhaltigen Gärtnern – für die Natur im Garten – Plakette interessiert oder sich über das naturnahe Gartln ein Bild machen möchte, kann beim

1. Stammtischtreffen der Wulkaprodersdorfer Hobbygärtner/innen

genaueres darüber erfahren.

Und es erwarten Sie vielen Ideen für das kommende Gartenjahr!

 

 

Wann:  Freitag, 26.4.2019 16:30 Uhr (bei Regenwetter 3..5.2019)

Wo: in Manuela Semeliker’s  Garten,
Feldgasse 4e, Wulkaprodersdorf

Manuela’s Garteneck

Wer mich ganz kennenlernen will, muss meinen Garten kennen,
denn mein Garten ist mein Herz 
(Herman Fürst von Pückler Muskau).

 

Meine Name ist Manuela Semeliker. Seit rund 20 Jahren ist Wulkaprodersdorf meine Heimat und seit ungefähr 10 Jahren zählt das „Garteln“ zu meinen größten Hobbys. Ein erfüllendes Hobby mit Erfolgen, aber auch so manchem Scheitern…..wenn ich dabei z.b an das unermüdliche Nachsetzen der Salatpflänzchen und an die ebenfalls unermüdlichen Schnecken denke…ich brauche wohl nicht erwähnen wer gewonnen hat…

Und- ja, ich habe schon so einiges zum Schutz der Pflänzchen ausprobiert….aber dazu ein andermal mehr.

Ich gartl naturnah.
Das heißt: Verzicht auf Pestizde, chemische Dünger, aber auch das Zulassen von wilden Ecken, Nutzung von Regenwasser, kompostieren, mulchen, etc.

Ich habe mich für diesen Weg der Gartengestaltung entschieden, weil ich es liebe, wenn Bienen und Hummeln um den blühenden Marillenbaum surren, Schmetterlinge herum schwirren, Vögel zwitschern und Igeln im Laubhaufen überwintern und sich nun an den Schneckeneier laben (hoffentlich). Aber natürlich auch aus kulinarischen Gründen….mag es Einbildung sein… aber Gemüse&Obst, aus ökologischbiologischer Erzeugung, schmeckt aromatischer. Ich freue mich schon sehr auf die eigene Paradeiserernte.

(c) Natur im Garten – Österreich

Seit 2018 hab ich es bunt auf Blech, dass mein Garten ein „Natur im Garten“ ist. Einst nur in NÖ – ist sie seit kurzem nun auch in Bgld. erhältlich. Natur im Garten – Burgenland (Volksbildungswerk)

Wer sich für dieses Zeichen des nachhaltigen Gärtnern – für die Natur im Garten – Plakette interessiert bzw. sich über das naturnahe Gartln ein Bild machen möchte, kann beim 1. Stammtischtreffen der Wulkaprodersdorfer Hobbygärtner/innen genaueres darüber erfahren.

Meine Garten-Erlebnisse und Erfahrungen gibt es regelmäßig in den UDW Blätter oder auch hier nachzulesen – zu finden in der Kategorie “Natur und Umwelt” oder unter dem Schlagwort “Garteneck”.

Ich wünsche allen ein schönes Gartenjahr!

In diesem Sinne- grüner Daumen hoch 😉
Manuela

 

PS:
In der nächsten UDW-Ausgabe berichtet Manuela von ihrem Experiment „Sack-Erdäpfeln‘, Dabei handelt es sich um Erdäpfel, die sie in einem ausgedienten Erde-Sack anbaut.

Es freut uns, dass Manuela ihre Ideen und persönlichen Tipps zum “Gartln” weitergeben möchte und zum Austausch von Erfahrungen einlädt. Eine Vorstellung der Idee hat schon stattgefunden. Das erste Gruppentreffen findet am Freitag, den 26. April um 16:30 Uhr in Manuelas Garten in der Feldgasse 4E statt. Bei Regenwetter wird der Termin um eine Woche auf den 3. Mai  verschoben.

Garten und Natur

Liebe Gartenfreunde!

Manuela Semeliker hat den Garten als Hobby und wurde im Vorjahr mit ihrem Garten ausgezeichnet. Sie möchte gerne ihre Erfahrungen und Tipps in einem Arbeitskreis weitergeben.

Für die UDW war und ist Natur und gesundes Essen ein wichtiges Anliegen. Diese Themen haben wir unter dem allseits bekannten LOGO jahrelang umgesetzt:

Daher freut es mich besonders, dass wir mit Unterstützung von Manuela eine Arbeitsgruppe bilden wollen und uns dazu am 25.3. um 17.00 Uhr bei ihr zu Hause 7041 Wulkaprodersdorf in der Feldgasse 4e treffen.

Für die zukünftige Arbeitsgruppe würden wir uns über viele TeilnehmerInnen und UnterstützerInnen freuen. Du bist herzlich eingeladen mit zu tuen.

Ich freue mich schon darauf und hoffe dadurch wieder mehr Zeit in der Natur zu verbringen.

Sabine Szuppin

 

Die Startveranstaltung und Gründung der Arbeitsgruppe findet am 25.3.2019 17.00, in Manuela Semelikers Garten, Feldgasse 3e, Wulkaprodersdorf statt.

Themen- u. Ideensammlung (Ideen von Manuela):
-Bokashi- Kompost
-Gemüsepflanzen wie z.b Paradeiser, Paprika…vorziehen
-Garen mit der Kochkiste
-Ökologische Putzmitteln ( ich z.b stelle schon seit langem einen Klarspüler für den Geschirrspüler selbst her)
-Erlangen der Natur im Garten-Plakete
“Grünen Daumen”-Stammtisch
– gemeinsame Ausflüge zu “offenen Gartentüren”, Gartenveranstaltungen ….

 

Wir werden in unserer Zeitung über die Veranstaltung berichten.

Und  an dieser Stelle werden wir Sie regelmäßig über die Tätigkeiten von Garten&Natur informieren.

Regionale Gehölze für Ihren Garten

Heckentag 2017 –

Regionale Gehölze, die zum Standort passen, sind pflegeleichter und weniger anfällig für Schädlinge und Krankheiten. Damit eine große Arbeitserleichterung für viele Gartenbesitzer. Weniger Pflanzenschutzmittel und keine Schädlingsbekämpfung!

wolliger Schneeball

Einige der regionalen Gehölzarten sind schon ziemlich selten.

Wenn Sie Heckentags-Pflanzen in Ihren Garten setzen, tragen Sie ein Stück zur Erhaltung der heimischen Gehölzvielfalt bei.

 

 

 

Viele der heimischen Gehölze bieten mit ihren Blüten und Früchten allerbeste Nahrung für unzählige Insekten und Vögel.

Für letztere stellen die stacheligen bzw. dornigen Exemplare wie Wildrosen, Berberitze und Schlehe auch wertvolle Nistplätze zur Verfügung. Sie tun also mit dem Kauf von Heckentags-Pflanzen nicht nur der Pflanzenwelt etwas Gutes, sondern leisten auch einen wichtigen Beitrag für die heimische Tierwelt.

 

Seit 29. Mai 2001 gibt es die  Regionale Gehölzvermehrung (RGV) in Niederösterreich als gemeinnützigen Verein.

Haselnuss

Ziel des Vereins Regionale Gehölzvermehrung ist es, gebietsheimische Wildgehölz-Arten zu vermehren und dafür zu sorgen, dass die Jungpflanzen in jenen Regionen wieder ausgebracht werden, aus denen sie ursprünglich abstammen. Das passiert einerseits über das allseits bekannte und beliebte Herbstevent, den NÖ Heckentag.

Zur besten Pflanzzeit im November gibt es günstige, wurzelnackte Sträucher und Bäume.

Der Heckenshop – www.heckentag.at – ist vom 01. September bis 18. Oktober geöffnet. Man bestellt per Internet und bekommt eine Bestellbestätigung. Mit dieser holt man dann  die bestellten Pflanzen am Heckentag – 11. November – am gewählten Abholort ab. Für unsere Region ist das Pitten.

 

Hainbuche

Es gibt genaue Pflanzanleitungen und viele Informationen zu den heimischen Pflanzen, sowie spezielle Pflanzpakete: Sichtschutzhecke, Schmetterlingshecke, 10-Jahreszeiten-Hecke, Kinderhecke,…

 

 

Übrigens: das Wildgewächs des Jahres 2017 ist die Berberitze!

Naturnaher Garten

Ein naturnaher Garten ist voll Leben. Zahlreiche Tiere und Pflanzen können sich dort entfalten und finden Lebensraum. Er versorgt den Menschen mit gesundem Obst und Gemüse.

Er braucht wenig Wasser. Kompost schließt als natürlicher Dünger den Kreislauf. Synthetische Mittel wie Pestizide, Pflanzenschutzmittel und Mineraldünger sind völlig überflüssig und oft giftig. Im naturnahen Garten wachsen viele heimische, robuste Gehölze, die zum Standort passen.

Krankheiten und Schädlinge spielen kaum eine Rolle und regulieren sich meist von selbst oder sind mit einfachen, natürlichen Methoden im Zaum zu halten. Ein Naturgarten bietet vielfältige Strukturen und Lebensräume für Nützlinge. Zugleich schenkt er den Menschen Abwechslung und Entspannung.

 

Ein Garten für Tier und Mensch

Es gibt viele Wege, Ihren Garten in eine Oase der Vielfalt zu verwandeln. Als erste Herausforderung gilt es, den inneren Ordnungstrieb zu hinterfragen und geduldig zuzulassen, dass sich im Garten ohne eigenes zutun eine reiche Pflanzen- und Tierwelt entwickelt. Es reicht, wenn Sie in Ihrem Garten unterschiedliche Strukturen schaffen, sich dann zurück lehnen und die Natur wirken lassen.Sie werden erstaunt sein, wie vielfältig, abwechslungsreich und harmonisch sich Ihr Garten entwickelt. Strukturen fördern die Vielfalt Wenn Sie in Ihrem Garten „vielfältiges Leben“ schaffen wollen, dann gestalten Sie unterschiedliche Lebensräume.

 

Dies kann mit folgenden Garten-Elementen erreicht werden:

Gartenteich:

Ein naturnaher Gartenteich ist schön anzusehen und bereichert jeden Garten. Er bietet Lebensraum für eine vielfältige Fauna und Flora.

 

 

 

 

Trockensteinmauer:

Steinhaufen in sonnigen Lagen oder grob geschichtete Trockensteinmauern sind der optimale Aufenthalts- und Brutplatz für Zauneidechsen und seltene Wild-Bienenarten.

 

 

 

Altholz und Insektenhotel: 

Holzstapel, Asthaufen, Altbäume. Erlaubt es der Platz, kann durch die Schichtung von Holzblöcken oder Ästen ein zusätzlicher Lebensraum geschaffen werden. Auch Reste von Altbäumen können zumindest als Stümpfe, ev. mit Efeubepflanzung, im Garten verbleiben. Der prächtige Hirschkäfer ist auf Totholz der Eiche angewiesen, Igel nutzen Asthaufen auch als Überwinterungsquartier.

Komposthaufen: Der Komposthaufen ist ein unverzichtbares Element im Naturgarten. Mit ihm schließt sich der Nährstoffkreislauf des Gartens. Er stellt eine üppige Nahrungsquelle für zahlreiche Tierarten dar. Die Abbauwärme der Organismen schafft zudem auch für überwinternde Insekten günstige Bedingungen. Wichtig ist, dass der Komposthaufen direkten Kontakt mit dem Boden hat, damit die Bodentiere ungehindert einwandern können.
Nisthilfen: Vögel, Fledermäuse und auch Gartennützlinge wie Igel oder Florfliege können durch diverse Nisthilfen gefördert werden. Diese Hilfen ersetzen natürliche Nistmöglichkeiten, die in übergepflegten, strukturlosen Landschaften fehlen.

Keine Spritzmittel einsetzen: Der Verzicht auf chemische Giftstoffe ist für einen Garten der Vielfalt selbstverständlich. Dadurch werden Insekten und Kleintiere geschützt, es gelangen keine Giftstoffe in die Nahrungskette. Insekten bilden die Nahrungsgrundlage für höhere Tiere wie z.B. Vögel oder Igel. Je mehr Nahrung vorhanden ist, desto mehr Tiere können Ihren Garten als Brutplatz oder als Futterquelle nutzen.